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Räume der Romania

Beiträge zum 30. Forum Junge Romanistik

Series:

Edited By Corinne Fournier Kiss, Nadine Chariatte and Etna R. Krakenberger

Das Konzept des «Spatial Turn», in den 1980er Jahren durch Edward Soja geprägt, drückt das neue Bewusstsein aus, dass der Raum jeder Produktion von Wissen vorausgesetzt ist. Der vorliegende Sammelband knüpft an diese Bewegung von Wiederentdeckung und Aufwertung des Raumes an. Er bringt zum Vorschein, dass der Raum in der Kultur-, in der Literatur- und in der Sprachwissenschaft sowie in der Fachdidaktik immer einen wichtigen Platz eingenommen hat. Dafür greifen die Beiträge beispielsweise literarische Werke von Flaubert, Bassani, Petrarca, Moscona, Corneille, Góngora und Kundera auf, diskutieren Medien wie Film und Werbung und untersuchen Orte des Sprachkontakts und der Sprachentwicklung.

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Filmische Repräsentation des Raumes: Liminalität und Nicht-Orte in Sin nombre (2009) (Jenny Augustin)

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Jenny Augustin

Filmische Repräsentation des Raumes: Liminalität und Nicht-Orte in Sin nombre (2009)

Abstract El presente artículo pretende analizar la representación del camino migratorio en la película Sin nombre (2009), dirigida por Cary Fukunaga. Se arguye que los personajes de esta película son representados como personajes liminales que se encuentran al borde de la estructura social. De esta manera, se posibilita una narración desde un espacio intermedio que no corresponde ni al aquí ni al allá, sino que tiene su origen en la liminalidad y el movimiento. Además, se intenta mostrar que el camino de migración que emprenden los protagonistas aparece en forma de un No-Lugar, siguiendo las teorías de Michel de Certeau y Marc Augé.

1. Einleitung

Die erste Assoziation, die allgemein mit dem Wort Migration in Verbindung gebracht wird, ist die einer erzwungenen Bewegung von einem Ursprungsort A zum Zielort B. Als Gegenstand der Analyse können an dem jeweiligen Ort die sogenannten push- bzw. pull-Faktoren (cf. Lee 1966) herangezogen werden, um nach den Beweggründen der Migration zu fragen. Aus Emigranten werden Immigranten. Allerdings bleiben bei dieser Vorgehensweise oft der eigentliche Weg der Migration und dessen Einfluss auf das migrierende Subjekt außen vor. Genau dort aber, bei dem Prozess des Übergangs und dem Bewegungsaspekt der Migration, möchte diese Arbeit ansetzen. Ziel dabei ist, die Wechselwirkungen zwischen dem sich bewegenden Subjekt und dem Migrationsweg zu analysieren.

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