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Räume der Romania

Beiträge zum 30. Forum Junge Romanistik

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Edited By Corinne Fournier Kiss, Nadine Chariatte and Etna R. Krakenberger

Das Konzept des «Spatial Turn», in den 1980er Jahren durch Edward Soja geprägt, drückt das neue Bewusstsein aus, dass der Raum jeder Produktion von Wissen vorausgesetzt ist. Der vorliegende Sammelband knüpft an diese Bewegung von Wiederentdeckung und Aufwertung des Raumes an. Er bringt zum Vorschein, dass der Raum in der Kultur-, in der Literatur- und in der Sprachwissenschaft sowie in der Fachdidaktik immer einen wichtigen Platz eingenommen hat. Dafür greifen die Beiträge beispielsweise literarische Werke von Flaubert, Bassani, Petrarca, Moscona, Corneille, Góngora und Kundera auf, diskutieren Medien wie Film und Werbung und untersuchen Orte des Sprachkontakts und der Sprachentwicklung.

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„Wir sollten noch viel mehr den Salat des Lebens studieren können“. Tracce di dialettologia percettiva nel carteggio Jaberg-Scheuermeier (1919–1924) (Aline Kunz)

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Aline Kunz

„Wir sollten noch viel mehr den Salat des Lebens studieren können“.Tracce di dialettologia percettiva nel carteggio Jaberg-Scheuermeier (1919–1924)

Abstract In diesem Beitrag möchten wir aufzeigen, wie sich die Verfasser des AIS (Sprach- und Sachatlas Italiens und der Südschweiz) mit Themen auseinandersetzten, welche in den letzten Jahrzehnten im Rahmen der perzeptiven Dialektologie diskutiert worden sind.

Von den Briefen zwischen Karl Jaberg, (mit Jakob Jud einer der Initiatoren des Werks) und Paul Scheuermeier (Hauptexplorator des AIS) ausgehend, möchten wir veranschaulichen, wie sich diese perzeptive Entwicklung in methodologischen Aspekten widerspiegelt, wie z. B. in der Wahl des Transkriptionssystems, aber auch in der Aufmerksamkeit, die der Perzeption des Sprechers zugeteilt wird.

1. Introduzione

L’Atlante linguistico ed etnografico dell’Italia e della Svizzera meridionale (AIS) è il primo atlante dei dialetti dell’Italia e della Svizzera italiana. L’opera fu diretta da due romanisti svizzeri: Karl Jaberg dell’Università di Berna e Jakob Jud dell’Università di Zurigo. L’AIS, pubblicato tra il 1928 e il 1940, contiene 1705 carte linguistiche presentate in otto volumi.

Il materiale per l’atlante fu raccolto da tre giovani linguisti. Paul Scheuermeier, allievo di Jud, fu il raccoglitore principale: scelto e preparato al compito dai suoi maestri nell’estate del 1919, cominciò a lavorare sul campo nel novembre dello stesso anno. Inizialmente il lavoro sull’atlante doveva ricoprire soltanto la Svizzera italiana e l’Italia settentrionale; in seguito Scheuermeier espanse le proprie inchieste anche all’Italia centrale. Nel 1924 si un...

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