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Lexikon der Science Fiction-Literatur seit 1900

Mit einem Blick auf Osteuropa

Christoph F. Lorenz

Das Lexikon enthält Informationen über Biographie, Werkanalyse und bibliographische Angaben wichtiger Autoren der deutschsprachigen «Fantasy» und Science Fiction im 20. und 21. Jahrhundert. Überblicksartikel befassen sich darüber hinaus mit Fragen des Genres, deutscher Literatur vor und nach 1945, skandinavischen Werken seit 1900, osteuropäischen Werken und angloamerikanischer Fiktion.

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Hoffmann, Oskar (Henning Franke)

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Henning Franke

Hoffmann, Oskar

Biographie

Geboren als Wilhelm Oscar Hoffmann am 29. Oktober 1866 in Gotha, aufgewachsen in Halle. Nach dem Besuch des Gymnasiums und einem Volontariat in einer Berliner Sortimentsbuchhandlung autodidaktische Weiterbildung. Schriftstellerische Tätigkeit als Autor von populärwissenschaftlichen Sachbüchern, vor allem im Verlag des Radebeuler Naturheilkundlers und Lebensreformers Friedrich Eduard Bilz über viele Wissensgebiete, und ab 1900 von Science Fiction-Romanen und -Erzählungen, in einem Fall unter dem Pseudonym Fred W. Hamilton. Unter Hinweis auf Textparallelen vertritt Heinz J. Galle die These, dass Hoffmann ab 1908 zu den Autoren der Heftromanserie „Der Luftpirat und sein lenkbares Luftschiff“ zählte; solche Ähnlichkeiten mit den Romanen „Mac Milfords Reisen im Universum“ und „Unter Marsmenschen“ enthalten besonders die Hefte 64, „Die Todesfahrt auf dem Marskanal“, und 80, „Der Tempel in der Mondlandschaft Plato“. Mehrfacher Wechsel des Wohnsitzes nach Dresden und Hamburg, dort 1914 Heirat mit der 24 Jahre jüngeren Wally Irene Zeh. Hoffmann starb am 21. Dezember 1928 in Wiesbaden.

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