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Energie als Menschenrecht

Ein Recht auf Zugang zur Grundversorgung mit Energie als Menschenrecht nach dem Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte

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Dennis-N. Warman

Nach aktuellen Schätzungen verfügen rund zwei Milliarden Menschen weltweit über keinen Zugang zu modernen Energiequellen. Sie sind hauptsächlich auf die Nutzung von Energieträgern wie Brennholz, Kohle oder Dung angewiesen. Armut und gesundheitliche Probleme sind Folgen dieser Situation. Der Autor untersucht daher die Chancen eines Menschenrechts auf Energie. Als Ausgangspunkt dient ihm der Internationale Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte. Im Wege der Interpretation leitet der Autor aus Art. 11 Abs. 1 ICESCR ein Recht auf Zugang zu Grundversorgung mit Energie ab. Indem der Autor zudem den wesentlichen Beitrag des Ausschusses für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte hervorhebt, ebnet er den Weg für eine endgültige Anerkennung und Durchsetzung des Rechts.

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Zweites Kapitel: Nachfrage, Verbrauch und Distribution von Energie

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Nach Erläuterung der Begrifflichkeit Energie ist es darüber hinaus notwendig zur Klärung der Ausgangssituation, einen Überblick über die weltweite Nachfrage, den Verbrauch und die Verteilung von Energie zu liefern. Im folgenden 2. Kapitel wird der Frage nachgegangen, wo Energie verbraucht wird, wer wie viel Energie benötigt und aus welchen Formen die Energie beschaffen ist. Als Grundlage für diese Darstellung soll unter anderem der World Energy Outlook der OECD herangezogen werden.

A.   Ausblick “World Energy Outlook 2009”

Der World Energy Outlook ist ein seit 1993 jährlich erscheinender Bericht, herausgegeben von der Internationalen Energieagentur (IEA), auf Basis eines sogenannten World Energy Models, das eine Prognose zu den Entwicklungen auf dem weltweiten Energiemarkt liefert. Der Bericht basiert auf einem Referenzszenario, das beschreibt, wie sich die weltweiten Energiemärkte entwickeln würden, wenn die Regierungen keine Änderungen an ihren bestehenden Maßnahmen und Politiken in Bezug auf die Energiemärkte vornehmen.

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