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Nutzung gestaltet Raum

Regionalhistorische Perspektiven zwischen Stormarn und Dänemark

Series:

Oliver Auge and Norbert Fischer

Der Band versammelt in sich die Beiträge einer interdisziplinär angelegten, von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel/Abteilung für Regionalgeschichte mit Schwerpunkt Schleswig-Holstein, der Universität Hamburg/Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie und der Stadt Ahrensburg veranstalteten Gemeinschaftstagung. Die einzelnen Beiträge beleuchten aus politik-, sozial-, wirtschafts-, umwelt-, kultur- und mentalitätsgeschichtlicher Perspektive die Region Stormarn zwischen den Hansestädten Hamburg und Lübeck, die über Jahrhunderte im Spannungsfeld unterschiedlicher Herrschaftsansprüche und Einflusssphären lag.

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Heinrich Rantzaus Neue Beschreibung der Kimbrischen Halbinsel von 1597 und ihre Aussagen zu Kultur, Mentalität und Raumverständnis der Region Stormarn (Oliver Auge)

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Oliver Auge

Heinrich Rantzaus Neue Beschreibung der Kimbrischen Halbinsel von 1597 und ihre Aussagen zu Kultur, Mentalität und Raumverständnis der Region Stormarn

1994 hat Dagmar Unverhau „Stormarn in alten Karten und Beschreibungen“ unter die Lupe genommen und dabei insbesondere die Newe Landesbeschreibung der Zwey Hertzogthümer Schleswich und Holstein von Caspar Danckwerth und Johannes Mejer von 1652 einer tiefschürfenden Betrachtung unterzogen.1 Spätestens seitdem sind wir genau darüber im Bilde, dass sich die Lage und die Umrisse Stormarns von den hochmittelalterlichen Zeiten, als damit ein sächsischer Gau angesprochen war, bis heute, da ein schleswig-holsteinischer Landkreis diesen Namen trägt, äußerst stark geändert haben.2 Diesem starken Wandel in Gestalt und Charakteristik, den Stormarn im Laufe der Jahrhunderte erlebte und durchlebte, kann man in einem Überblicksbeitrag wie diesem hier vielleicht am ehesten mit dem raumoffeneren, strukturbezogenen Begriff der Region gerecht werden, der seinen Verfasser nicht an jedem Punkt seiner Ausführungen zur exakten Spezifizierung zwingt, welches Stormarn er denn nun genau anspricht und meint.3 Bei ihrer ausführlichen Untersuchung berücksichtigte nun Dagmar Unverhau Heinrich Rantzaus Neue Beschreibung der Kimbrischen Halbinsel von 1597 lediglich am Rande4, so dass sich – gerade aus Anlass einer Tagung zu den regionalhistorischen Perspektiven Stormarns, aus der dieser Tagungsband hervorging – nochmals ein schärferer Blick in diese Landesbeschreibung lohnt, um danach zu sehen, welche Aussagen sie zu Kultur, Mentalität und Raumverständnis Stormarns im ausgehenden 16. Jahrhundert parat hält. Der Blick...

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