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Anerkennung und die Möglichkeiten der Gabe

Literaturwissenschaftliche Beiträge

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Martin Baisch

Dieser Band versammelt die Beiträge einer interdisziplinären Tagung an der Universität Hamburg. Die Autoren und Autorinnen erproben das Konzept der «Anerkennung» (Honneth, Bedorf) als Analyseinstrument sozialer Interaktionen für die Literatur des Mittelalters und der Neuzeit. Die Lektüren reichen von der höfischen und geistlichen Literatur der Vormoderne über das 19. und 20. Jahrhundert bis zur Literatur der Gegenwart (Tawada, Khider). Angeregt durch die Forschungen von Hénaff und Ricœur, beziehen sie zugleich die Begriffe von Anerkennung und Gabe im Feld der Literatur aufeinander. Untersucht werden die performativen Funktionen von Gabehandlungen ebenso wie die Zeichenhaftigkeit von Gaben und das Verhältnis von Gabe und Zeitformen beziehungsweise -inszenierungen.

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Die Gabe des Kampfes. Zur Form der Anerkennung im Hildebrandslied (Bent Gebert)

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Bent Gebert, Konstanz

Die Gabe des Kampfes

Zur Form der Anerkennung im Hildebrandslied

Abstract: The essay explores how the 9th-cent. ‘Hildebrandslied’ stages a pre-modern form of recognition that is not based on interpersonal affirmation. Although father and son fail to identify each other directly, their dispute coordinates mistrust and resignation in astonishing balance. On the verge of war, this formal balance constitutes an ambivalent gift of recognition.

I. Waffenruhe? Zur Teleologie moderner Anerkennungstheorien

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