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Anerkennung und die Möglichkeiten der Gabe

Literaturwissenschaftliche Beiträge

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Edited By Martin Baisch

Dieser Band versammelt die Beiträge einer interdisziplinären Tagung an der Universität Hamburg. Die Autoren und Autorinnen erproben das Konzept der «Anerkennung» (Honneth, Bedorf) als Analyseinstrument sozialer Interaktionen für die Literatur des Mittelalters und der Neuzeit. Die Lektüren reichen von der höfischen und geistlichen Literatur der Vormoderne über das 19. und 20. Jahrhundert bis zur Literatur der Gegenwart (Tawada, Khider). Angeregt durch die Forschungen von Hénaff und Ricœur, beziehen sie zugleich die Begriffe von Anerkennung und Gabe im Feld der Literatur aufeinander. Untersucht werden die performativen Funktionen von Gabehandlungen ebenso wie die Zeichenhaftigkeit von Gaben und das Verhältnis von Gabe und Zeitformen beziehungsweise -inszenierungen.

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‚man sol hunde umbe ebers houbet gebn‘ (Parzival, v. 150,22). Gabe, zorn und Anerkennung bei Wolfram von Eschenbach (Martin Baisch)

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Martin Baisch, Hamburg

‚man sol hunde umbe ebers houbet gebn‘ (Parzival, v. 150,22)

Gabe, zorn und Anerkennung bei Wolfram von Eschenbach

Abstract: The article examines concepts of anger, gift und recognition in Wolfram’s von Eschenbach ‘Parzival’. The young protagonists in book seven of this Arthurian grail romance are often overwhelmed by anger and rage. Obie and Meljanz are also caught in the political system of feudalism that Wolfram develops in his masterpiece. Both lead to aggression and war. A closer look reveals that gift and recognition are the means to bring peace.

I. Einleitung

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