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Finanzwirtschaftliche Erfolgsanalyse deutscher Stadtwerke

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Frank Pieper

Dieses Buch analysiert die wirtschaftliche Entwicklung der deutschen Stadtwerke seit Beginn der Liberalisierung und identifiziert zentrale Erfolgsfaktoren dieser Unternehmen. Es zeigt die historische Entwicklung und heutige Rolle der Stadtwerke auf, gewährt Einblicke in ihr umfangreiches Leistungsspektrum und erörtert, was Erfolg für Stadtwerke bedeutet. Eine umfangreiche Kennzahlenanalyse zeigt, dass sich die Finanz- und Ertragslage der Stadtwerke noch auf einem soliden Niveau bewegt. Die Branche befindet sich jedoch auf Krisenkurs. Mittels multivariater Regressionsanalysen untersucht der Autor fünfzehn potenzielle Erfolgsfaktoren in sieben Wirkungsbereichen. Die Ergebnisse erlauben auch Ausblicke auf die mögliche weitere Entwicklung der Branche.

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7 Zusammenfassung und Ausblick

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7.1 Zusammenfassung der vorliegenden Arbeit

Betrachtungsgegenstand dieser Arbeit sind kommunale, deutsche Energieversorgungsunternehmen, die mindestens in der Strom- oder Gasversorgung tätig sind, sich mehrheitlich (zu mindestens 50 Prozent) in kommunaler Hand befinden, und daher zusammenfassend als Stadtwerke bezeichnet werden können. Die angestellten Untersuchungen und empirischen Analyse verfolgen und erreichen zwei wesentliche Ziele. Zum einen zeichnet diese Arbeit ein umfassendes Bild der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadtwerke seit Beginn der Liberalisierung (Kapitel 4). Zum anderen zeigt sie Faktoren auf, die für den wirtschaftlichen Erfolg dieser Unternehmen relevant sind (Kapitel 5). Auf diese beiden Schwerpunkte der Arbeit wird im Folgenden zusammenfassend eingegangen. Vorangestellt werden noch die wichtigsten Erkenntnisse aus den Kapiteln 2 und 3.

Wie die historische Entwicklung der deutschen Energieversorgung zeigt, bilden die Stadtwerke seit ihrem Entstehen den Kernbestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge (eine Ausnahme bilden die Kommunen während der Zeit und auf dem Gebiet der ehemaligen DDR). Seit der Liberalisierung der Energiemärkte gegen Ende der 1990er Jahre stehen die Unternehmen im Wettbewerb und müssen neben der Erfüllung ihres öffentlichen Versorgungsauftrages auch wirtschaftlich erfolgreich sein. Vor diesem Hintergrund – und aufgrund der weiteren Auswirkungen der Öffnung der Energiemärkte (wie insbesondere der gesetzlich geforderten Deregulierung des Energievertriebs und der Regulierung des Netzbetriebs) – kommt es zu einem Strukturwandel bei den Stadtwerken. Neben unternehmensinternen Umstrukturierungen erlebt die Branche Privatisierungen, Kooperationen, Fusionen, Rekommunalisierungen und Stadtwerke-Neugründungen. Dabei nimmt das unternehmerische Engagement bzw. die Anzahl der Tätigkeitsbereiche der Stadtwerke seit Aufkommen des Wettbewerbs durchaus zu....

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