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Einarbeitung in Unternehmen

Vergleichende Fallstudien zur Einarbeitung von Berufseinsteigenden auf mittlerer Qualifikationsebene in Deutschland und Frankreich

Marthe Geiben

Während im allgemeinbildenden Bereich die Erwartungen an Absolvierende recht homogen sind, gestalten sich diese in der Berufsbildung als sehr heterogen. Die Autorin geht davon aus, dass eine Auseinandersetzung mit dem Prozess der Einarbeitung hilfreich ist, um Fragen des Übergangs von Absolvierenden einer beruflichen Bildung zu beleuchten. Im Rahmen einer vergleichenden Studie kann sie dabei das Thema des kulturellen Einflusses integrieren und diskutieren. Auf dieser Basis erfolgt die Auseinandersetzung mit dem Konzept der Einarbeitung sowie mit kulturtheoretischen Überlegungen. Die Auswertung der Ergebnisse vertieft die Autorin mit Hilfe einer Sekundäranalyse quantitativer Daten und durch Fallstudien in Deutschland und Frankreich.

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C. Die zentralen Begriffe im Kontext der untersuchten Länder

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Die Definition, was als Einarbeitung verstanden werden kann, ist unabhängig von landesspezifischen Ausprägungen zu sehen. Die Annahme der vorliegenden Arbeit ist, dass die konkrete Ausgestaltung der Einarbeitung in verschiedenen Ländern differieren kann, die Definition jedoch nicht. Die konkrete Ausgestaltung hängt dabei u.a. von der Gestaltung des Bildungssystems und dem sog. „Output“ ab. Für diese Arbeit sind Berufseinsteigende auf mittlerer Qualifikationsebene die relevante Zielgruppe. Daher müssen die Begriffe Berufseinsteigende und mittleren Qualifikationsebene, die im vorherigen Teil der Arbeit allgemein definiert wurden, auf der Basis des jeweiligen Bildungssystems konkretisiert werden. Daher werden die beiden relevanten Systeme in einem ersten Schritt mit Fokus auf der beruflichen Bildung skizziert.

I. Exkurs: das deutsche und das französische Bildungssystem

In der folgenden Beschreibung liegt der Fokus auf den Sekundarbereichen I und II und hier wiederum auf dem Bereich der beruflichen Bildung.91

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