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Argumentieren und Diskutieren

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Edited By Kristin Bührig and Stephan Schlickau

Dieser Band geht auf empirischer Grundlage unter Verwendung linguistisch-pragmatischer sowie kulturwissenschaftlicher Methoden der Vielfalt des Argumentierens in Schule und Wissenschaft nach. Adressiert werden historische und interkulturelle Aspekte wie auch solche von Mehrsprachigkeit, und zwar sowohl aus analytischer als auch aus didaktischer Perspektive. An mündlichen und schriftlichen Beispielen wird aufgezeigt, welche Rolle dem Argumentieren in der Wissenskommunikation zukam beziehungsweise – auch kulturkontrastiv – zukommt. Zudem geht es um eine Vielzahl unterschiedlicher Funktionen, die das Argumentieren erfüllt. Berücksichtigt sind das Englische als Wissenschaftssprache und Lingua franca, besonders auch im südlichen Afrika, Russisch, Italienisch und Latein sowie das Deutsche als Fremdsprache.

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Argumentieren in studentischen Texten: Umgang mit Konnektoren (Gabriele Graefen)

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Gabriele Graefen (München)

Argumentieren in studentischen Texten: Umgang mit Konnektoren

Abstracts: The topic of this contribution are typical linguistic means of argumentative text and discourse, used by foreign students in a German master curriculum (German as a Foreign Language). I analyse concrete passages in students’ essays. They are arranged following the underlying logical relations and the connectives used. The analysis follows Functional Pragmatic Theory (linguistic fields and procedures). It shows that often a grammatical form seems to be correct though the author did not completely grasp the function of his form, and often the author’s linguistic knowledge is too schematic and reduced.

Thema ist der studentische Umgang mit typischen sprachlichen Mitteln des Argumentierens im Bereich der Konnektoren. Anhand von Hausarbeiten ausländischer Studierender aus einem Masterstudiengang (Deutsch als Fremdsprache) werden konkrete Textstellen vorgestellt. Sie werden eingeordnet nach den zugrundeliegenden logischen Relationen und den in den Arbeiten vertretenen Konnektoren. Die Analyse erfolgt auf Basis der funktional-pragmatischen Felder- und Prozedurentheorie. Es zeigt sich, dass oft unter einer scheinbar korrekten Oberfläche Probleme auftreten, bedingt durch ein Missverständnis der Funktionalität oder durch ein allzu schematisiertes, reduziertes Sprachwissen.

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