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Argumentieren und Diskutieren

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Edited By Kristin Bührig and Stephan Schlickau

Dieser Band geht auf empirischer Grundlage unter Verwendung linguistisch-pragmatischer sowie kulturwissenschaftlicher Methoden der Vielfalt des Argumentierens in Schule und Wissenschaft nach. Adressiert werden historische und interkulturelle Aspekte wie auch solche von Mehrsprachigkeit, und zwar sowohl aus analytischer als auch aus didaktischer Perspektive. An mündlichen und schriftlichen Beispielen wird aufgezeigt, welche Rolle dem Argumentieren in der Wissenskommunikation zukam beziehungsweise – auch kulturkontrastiv – zukommt. Zudem geht es um eine Vielzahl unterschiedlicher Funktionen, die das Argumentieren erfüllt. Berücksichtigt sind das Englische als Wissenschaftssprache und Lingua franca, besonders auch im südlichen Afrika, Russisch, Italienisch und Latein sowie das Deutsche als Fremdsprache.

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Vorwort (Kristin Bührig / Stephan Schlickau)

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Kristin Bührig (Hamburg) und Stephan Schlickau (Hildesheim)

Vorwort

Alltagssprachlich erscheint das Argumentieren zunächst nicht als ein besonders problematischer Begriff. In Fällen von Meinungsverschiedenheiten finden wir rasch Argumente für oder gegen eine Position. Die Logik andererseits stellt bestimmte Anforderungen an Argumente, sofern sie denn als gültig betrachtet werden können.

In einer wissenschaftlichen Betrachtung empirischer Kommunikation aber gelangt man rasch zu zahlreichen Fragen und auch in Grenzbereiche: Welche Rolle spielt bzw. spielte das Argumentieren in der Wissenskommunikation überhaupt, und zwar sowohl aus historischer als auch – synchron – aus kulturkontrastiver Perspektive? Zudem fehlt es authentischem sprachlichem Handeln gelegentlich an direkter Strittigkeit – wie etwa in Texten – oder die Kommunikationsteilnehmer sind ohnehin ähnlicher Ansicht. Dennoch finden sich sprachliche Strukturen, die Gemeinsamkeiten mit klassischbegründendem Argumentieren aufweisen. Diese können selbst im Fall offensichtlich mangelnder Logik funktional im Hinblick auf Handlungszwecke und ihre Wirkung auf Hörerinnen und Hörer sein.

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