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Das Wechselmodell

Geltendes Recht und Reformbedarf

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Dragana Damljanovic

Einhergehend mit einem gewandelten Rollenverständnis von Mann und Frau und einem wachsenden Interesse von Vätern an der Kindesbetreuung wird eine Betreuung im sogenannten Wechselmodell für Eltern nach Trennung oder Scheidung zunehmend attraktiver. Bei diesem Arrangement betreuen die Eltern das Kind zu in etwa gleichen Anteilen. Während in vielen ausländischen Rechtssystemen das Wechselmodell gesetzlich verankert ist, fehlt im deutschen Recht eine einschlägige Regelung. Die Autorin widmet sich daher der Frage, ob sich die Kindesbetreuung im Wechselmodell mit den geltenden Vorschriften praktikabel umsetzen lässt oder ob Reformbedarf für den Gesetzgeber besteht. Dabei werden auch aktuelle sozialwissenschaftliche und psychologische Erkenntnisse berücksichtigt.

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Sechstes Kapitel: Durchsetzung des Kindesunterhalts im Wechselmodell

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Sechstes Kapitel: Durchsetzung des Kindesunterhalts im Wechselmodell

A.  Rechtliche Einordnung und prozessuale Geltendmachung

Von der konkreten Ermittlung der Barunterhaltshöhe bzw. eines Ausgleichsanspruchs zwischen den Eltern ist die Frage der Geltendmachung dieser Ansprüche zu unterscheiden. Zum Teil wird die Ansicht vertreten, auch im Falle des Wechselmodells handele es sich hierbei um einen Unterhaltsanspruch des Kindes. Andere möchten die finanziellen Rechtsfolgen des Wechselmodells in Form eines familienrechtlichen Ausgleichsanspruchs abwickeln.

I.  Geltendmachung als Unterhaltsanspruchs des Kindes

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