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Rosenflor des Geheimnisses Gulšan-i Rāz

Übersetzt und herausgegeben von Joseph von Hammer-Purgstall. Neu herausgegeben und aus dem Persischen ins Türkische übersetzt von Fatih Ermiş

Series:

Maḥmūd Šabistarī

Edited By Joseph von Hammer-Purgstall and Fatih Ermiş

Das «Gulšan-i Rāz» – «Rosenflor des Geheimnisses» – von Maḥmūd Šabistarī wird gemeinhin als eine Einführung in die islamische Mystik betrachtet. Das Lehrgedicht besteht aus Antworten auf fünfzehn Fragen, die von Sufi-Šayḫ Amīr Ḥusaynī gestellt wurden. Das Werk weist eine gegliederte Struktur mit einer Einführung, einer Analyse der Begriffe und einer Schlussbemerkung auf. In dieser Ausgabe findet der Leser eine überarbeitete Version des Rosenflors des Geheimnisses, die von dem österreichischen Pionier der Orientforschung Joseph von Hammer-Purgstall übersetzt wurde, und eine türkische Versübersetzung.

Gülşen-i Râz, Mahmûd Şebüsterî’nin Horasan’dan Şeyh Emir Hüseynî’nin on beş adet sorusuna verdiği cevaplardan oluşur. Bu kitapta Gülşen-i Râz’ın açıklamalı Türkçe manzûm bir tercümesini bulacaksınız.

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Vorrede

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Ueber die Lehre der Ssofi, d. i. die Mystik der Moslimen, haben Sir William Jones1, Malcolm2, Elphinstone3, Leyden4, Graham5, Sylvestre de Sacy6 und Tholuck7 theilweise Aufklärungen gegeben; in der Geschichte der persischen Redekünste ist manches Neue darüber gesagt8; bey Gelegenheit der Anzeige des Desatir9 und des Siebenmeers10, ist die Terminologie der Ssofi zur Sprache gebracht, aber noch nirgends ist das System derselben nach den Quellen selbst vollständig aufgestellt worden. Das Gülscheni ras, d. i. der Rosenflor des Geheimnisses, ist das berühmteste Lehrgedicht der Lehre der Ssofi. Chardin11 und Bernier12 haben die ersten den Ruhm desselben aus dem Osten dem Westen bekannt gegeben, und es ist nur zu wundern, daß mehr als ein Jahrhundert verfließen konnte, ohne daß die Orientalisten lieber ihre Auf←31 | 32→merksamkeit demselben als den Moallakat und ihren Glossen zugewendet, da dasselbe längst auf den Bibliotheken von Paris und Leyden, und auf dieser sogar mit dem besten Commentare, mit dem Mohammeds Ibn Jahja von Lahdschan13. Erst vor sechzehn Jahren gab Tholuck (jedoch mit gänzlicher Unbekanntschaft des Verfassers) hundert Distichen heraus14, und übersetzte fünf Jahre später von der Chilias der Distichen des Originals dreyhundert15, aber mit solcher Verstümmelung des Sinnes und solcher Radebrechung der Sprache, daß es kein Wunder, daß dasselbe unbeachtete Erscheinung geblieben. Die Belege zu diesem Urtheile der Übersetzung Tholuck’s werden theils in den Anmerkungen gegeben, und erhellen theils für den Orientalisten schon aus der Vergleichung mit dem Texte, der hier...

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