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Die Rechtsstellung der für die Börse tätigen Personen

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Heinrich Eva

Dieses Buch untersucht die Be- und Anstellungsverhältnisse im durch seine dualistische Struktur geprägten deutschen Börsenwesen. Die Börse als Anstalt des öffentlichen Rechts administriert den Börsenhandel durch ihre Organe. Getragen wird diese Anstalt vom Börsenträger, der durchweg eine juristische Person des Privatrechts ist. Da den Börsenträger nach dem Börsengesetz die Pflicht trifft, der Börse die für den Börsenbetrieb erforderlichen personellen Mittel zur Verfügung zu stellen, werden die Organmitglieder zwar von der Börse bestellt, ihre Dienstverträge aber mit dem Börsenträger geschlossen. Der Autor arbeitet die Besonderheiten der Rechtsstellung dieser Organmitglieder heraus.

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B. Darstellung der Problematik und Gang der Untersuchung

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B.   Darstellung der Problematik und Gang der Untersuchung

I.   Darstellung der Problematik unter Bestimmung des relevanten Personenkreises

Mit der Rechtsstellung der Börsenbeschäftigten haben sich bisher weder die Rechtsprechung noch die Literatur auseinandergesetzt. Bevor auf die in Betracht kommenden Konfliktsituationen eingegangen wird, ist der einschlägige Personenkreis dieser Abhandlung zu ermitteln. Hierbei ist zwischen den Mitgliedern der Börsenorgane und den übrigen Beschäftigten zu differenzieren. Nicht jeder, der für die Börse tätig ist, hat zugleich ein Beschäftigungsverhältnis mit dem Börsenträger. Da das deutsche Börsensystem vier Börsenorgane kennt, muss zunächst der Frage nachgegangen werden, welches Personal davon beim Börsenträger beschäftigt ist.

1.   Börsenrat

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