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Der Hamburger Theaterskandal von 1801

Eine Quellendokumentation zur politischen Ästhetik des Theaters um 1800

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Edited By Martin Schneider

Der Herausgeber dokumentiert, kommentiert und analysiert erstmals den Hamburger Theaterskandal von 1801. Damals kam es zu einer offenen Rebellion des Publikums gegen die fünf Direktoren der Bühne. Lautstark forderten die Zuschauer ein Mitspracherecht bei künstlerischen Entscheidungen. Sie zeigten damit, dass das Theater um 1800 als öffentlicher Verhandlungsort politischer und ästhetischer Konflikte zu begreifen ist. Dieses Buch dokumentiert den Hamburger Theaterskandal anhand historischer Pressetexte. Dabei macht der Herausgeber deutlich, welche Rolle die Medien bei der Eskalation des Streits und seiner Bewältigung in der Öffentlichkeit spielten. Die hier zum ersten Mal edierten und kontextualisierten Quellen des Skandals erlauben neue Erkenntnisse über die Funktionsweise von Theaterskandalen überhaupt.

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Danksagung

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Die vorliegende Edition entstand im Rahmen meiner Mitarbeit im Forschungsprojekt Bühne und Bürgertum. Das Hamburger Stadttheater 1770–1850, das von 2013–2017 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wurde. Mein erster Dank gilt dem Projektleiter Bernhard Jahn, der mich auf die Bedeutung der Interaktionsformen zwischen Bühne und Publikum im Theater des 18. Jahrhunderts aufmerksam gemacht hat. Meiner Projekt-Kollegin Jacqueline Malchow danke ich, dass ich für die Erstellung des Personenverzeichnisses auf ihre Forschungen zum Personalbestand des Hamburger Stadttheaters zurückgreifen durfte. Sie hat mir außerdem dank ihres detaillierten Wissens zur Theatergeschichte um 1800 das ein oder andere Mal aus der Klemme geholfen. Elisabeth Fischer und Dominik Stoltz haben bei der Auflösung einiger unklarer Lemmata entscheidende Hilfe geleistet, Sabina Tsapaeva dafür gesorgt, dass die Übersetzungen aus dem Niederdeutschen korrekt sind. Bei der Transkription der Quellen und der Erstellung des Kommentars standen mir Claudia Stern, Constance Zänker und Philipp Schäfer zur Seite.

Martin Schneider Hamburg, im Dezember 2016←333 | 334→

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