Show Less
Restricted access

Die substantivierten Infinitiv-Konstruktionen im Deutschen

Eine Untersuchung im Rahmen der Konstruktionsgrammatik

Series:

Jiwon Kim

Das Buch befasst sich mit der Frage, wie sich die substantivierten Infinitiv-Konstruktionen («am-», «beim-», «im-», «zum-» und Absentiv-Konstruktionen) beschreiben lassen, die mit den herkömmlichen Beschreibungsmustern nicht zu erklären sind. Anhand einer korpuslinguistischen Methode stellt es dar, wie man solche Konstruktionen aus Sicht der Konstruktionsgrammatik als eigenständige sprachliche Einheiten betrachten kann. Die Untersuchung zeigt, inwiefern Konzepte der Konstruktionsgrammatik einen sinnvollen theoretischen Rahmen für die Beschreibung der substantivierten Infinitiv-Konstruktionen bieten können.

Show Summary Details
Restricted access

7 Interaktion in der Konstruktion [Subjekt + sein-V + P + NInf]

Extract



Die interaktionale Auswirkung lässt sich deutlich bei den substantivierten Infinitiv-Konstruktionen nachweisen. In Kapitel 7 geht es darum, wie das Verhalten der Konstruktionen im konstruktionsgrammatischen Sinne zu behandeln ist. Aus dieser Perspektive wird versucht, die Interaktion der Bestandteile (Subjekt, sein-V, Präposition und substantivierter Infinitiv) in den Konstruktionen als eine konstruktionsspezifische Wirkung zu begreifen.

Die substantivierten Infinitiv-Konstruktionen haben, wie oben gezeigt wurde, offensichtlich Beschränkungen, die festlegen, welche Elemente in Slots zugelassen werden. Weiterhin ist zu erkennen, dass die Ausfüllung der Leerstellen nach bestimmten Bedingungen geregelt wird. Es soll erklärt werden, wie sich die jeweiligen Bestandteile für die substantivierten Infinitiv-Konstruktionen konstruktionsspezifisch verhalten. Das Kapitel 7 liefert also Evidenz für das Zusammenspiel und zeigt, dass dies den Annahmen der Konstruktionsgrammatik entspricht.

Zunächst wird gezeigt, dass das Auftreten der Aktionsarten und des Subjekts im Zusammenhang mit den konstruktionsspezifischen Eigenschaften stehen kann. Im Folgenden wird überprüft, ob das sein-Verb in den substantivierten Infinitiv-Konstruktionen eine besondere Funktion hat. Außerdem wird versucht, das Verhältnis zwischen Präpositionen und den substantivierten Infinitiv-Konstruktionen zu ermitteln. Abschließend wird der Frage nachgegangen, welche Korrelation zwischen Verschmelzung und Substantivierung in Bezug auf die Konstruktionsbildung besteht.

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.