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Profil des Online-Diskurses in Blog-Interaktionen an der Schnittstelle zwischen theoretischem Konzept und empirischem Modell

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Joanna Pędzisz

In dieser Studie wird das Modell der Blog-Interaktion-Analyse (BIAN) als das methodologische Instrumentarium erarbeitet, mit dem Profilierungsprozesse und die Konstruierung des thematischen und Interaktionsprofils im Kommunikationsgefüge Blog–Interaktion untersucht werden können. Dank der Behandlung der Ansätze aus dem Bereich der Text-, Diskurs-, Medienlinguistik und des Kognitivismus entsteht ein Spektrum von Kategorien, die in das BIAN-Modell einbezogen werden und die Spezifik der Profilierungs- und Konzeptualisierungsprozesse in Blog-Interaktionen in einem Online-Diskurs text- und diskurslinguistisch ausgerichtet erfassen. Infolgedessen wird das Integrationspotential der schon etablierten Phänomene wie Interaktion, Thema, Text, Blog, (Online)-Diskurs, Diskursteilnehmer nachgewiesen.

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7. Ausblick. BIAN: Desiderat für die Forschung

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7.   Ausblick. BIAN: Desiderat für die Forschung

Das mit der vorliegenden Arbeit formulierte Plädoyer für den Einbezug des kognitiven Phänomens der Profilierung in die Dynamik der Blog-Interaktionen verlangt eine anschauliche Darstellung und das In-Beziehung-Setzen der Grundfragen, die in der Text-, Diskurs-, Medienlinguistik und im amerikanischen Kognitivismus aufgegriffen werden. Um dem Reichtum an Facetten der Profilierungsprozesse in der computervermittelten Kommunikation und ihrer Manifestation dank der Web 2.0-Anwendungen gerecht zu werden, werden in der vorliegenden Arbeit die Begriffe diskutiert, die die Forschungslandschaft für die oben genannten Disziplinen konturieren. Damit geht die Mehrdimensionalität der Begrifflichkeit einher und akkumuliert zahlreiche Fragen, die die Anwendbarkeit der Begriffe für die Online-Diskursanalyse erörtern, in die die in den einzelnen Kapiteln präsentierten Überlegungen sukzessiv einbezogen und dort behandelt werden. Demzufolge lassen sich daraus resultierende Ergebnisse und Erkenntnisse zusammenfassend skizzieren:

1. Im Anschluss an die in der Fachliteratur abgehandelten Begriffe Interaktivität, Intermedialität und Multimodalität und in Anlehnung an den aktuellen Forschungsstand werden Blogs aus technisch-technologischer, semiotischer, soziologischer Sicht und hinsichtlich ihrer Funktion und Rolle in der Netzkommunikation charakterisiert und typologisiert. Aus der Zusammenfassung der bisherigen Erkenntnisse aus dem Bereich der Multimodalitätsforschung und der handlungstheoretischen Ansätze folgt die Spezifizierung der Blogs (B), sowie der zur Blog-Interaktion gehörenden Kommentare zu Blogs (KzB) und Kommentare zu Kommentaren (KzK) als multimodaler Texte, die eine bestimmte Topografie, hierarchisierte Strukturiertheit und ein bestimmtes Design von Zeichenmodalitäten aufweisen. BLOGGEN, BLOG-KOMMENTIEREN und KOMMENTAR-KOMMENTIEREN...

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