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Raumbegehren

Zum Flaneur bei W.G. Sebald und Walter Benjamin

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Eva Riedl

Trotz der Aufmerksamkeit, die den gehenden Protagonisten im Prosawerk W.G. Sebalds in der theoretischen Beschäftigung zugekommen ist, hat die Forschung diese bislang nur selten unter der Perspektive «Flaneur» untersucht. Die Autorin widmet sich Sebalds sorgsamen Inszenierungen dieser Fußreisen und verfolgt sie kritisch vor W.G. Sebalds Benjamin-Lektüre. Sie zeigt, dass die als widersprüchlich aufgefasste Aneignung der Figur durch Walter Benjamin eine Chance ist, das Zugleich von intensiven, im Übergang befindlichen und zerstörerischen Formen der Flanerie in Sebalds Texten aufzuzeigen. Der Flaneur ist ein auffälliger Körper: Wie dessen epiphanische, intensive und vernichtende Gesten in Sebalds theoretisches und literarisches Schreiben eingehen, verfolgt dieses Buch.

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Danksagung

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„There he is. My dreamboat.“ Naftali is pretending to lounge against a storefront, a flaneur who can be triggered silently, instantly into the wrath of God. T. Pynchon, Bleeding Edge

Jenem auffälligen Körper, den der Roman Bleeding Edge im Jahr 2013 auf der Straße aufliest, widmet sich diese Arbeit. Im Folgenden geht es um die Triggerpunkte, die Walter Benjamin in die Auseinandersetzung mit der Figur eingebracht hat und die in W.G. Sebalds theoretisches und literarisches Werk eingehen und als Spannungserzeuger – silently/instantly – untergründig darauf einwirken. Als spezifisches Objekt der Begierde ist der Flaneur ein vielfach schwankendes „dreamboat boat: Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich auf die epiphanischen, intensiven, vernichtenden und ikonoklastischen Gesten dieses suspekten Körpers aufmerksam gemacht haben.

Mein besonderer Dank gilt dabei meinem Doktorvater Herrn Prof. Dr. Oliver Jahraus, der diese Arbeit begleitet hat und sie geduldig Schritt für Schritt mitgegangen ist und dessen kritisches Fragen und Anregungen mir sehr weitergeholfen haben. Bedanken möchte ich mich ebenfalls bei meinen Kollegen des Doktorandenkolloquiums, die – stets Präsenz einfordernd – dieses Projekt immer neu herausgefordert hat. Herzlicher Dank gilt Herrn Prof. Dr. Sven Hanuschek und Herrn PD Dr. Christian Schwaabe, die für diese Arbeit gutachterisch tätig geworden sind. Mein weiterer Dank gilt auch meinem Lektor Michael Rücker, der nicht minder geduldig die Herausgabe betreut hat.

Mein großer Dank gilt darüber hinaus auch den denjenigen, die ihre Triggerpunkte nicht verheimlicht haben...

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