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Ausbau mehrsprachiger Repertoires im Two-Way-Immersion-Kontext

Eine ethnographisch-linguistische Langzeituntersuchung in einer deutsch-italienischen Grundschulklasse

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Reseda Streb

Anhand empirischer Daten geht die Autorin der Frage nach, wie Kinder gleichzeitig in zwei Sprachen lesen, schreiben und sprechen lernen. Über einen Zeitraum von vier Jahren erhob sie Daten, um die bilinguale Sprachpraxis in einem deutsch-italienischen Two-Way-Immersion-Projekt zu untersuchen.

Unter der Annahme, dass sich Repertoires durch sprachliches Handeln ausbauen und umformen, analysiert sie die im Unterrichtskontext und in Interviews entstandenen Beobachtungen im Zusammenhang mit den persönlichen Daten der SprecherInnen. Dabei kommt die Autorin zu dem Ergebnis, dass der Sprachausbauprozess sehr individuell verläuft und die Two-Way-Immersion hierbei eine Methode ist, sprachlicher Heterogenität in der Klasse gerecht werden zu können.

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B – Datenanalyse: Mehrsprachige Sprachpraxis im Unterricht sowie individueller Sprachausbau der Fokuskinder

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In diesem Teil werden die für die Arbeit gesammelten Daten analysiert. Dabei wirkt sich die Zusammensetzung der Leitfragen (I–III) sowie der Daten (Feldnotizen, Unterrichtstranskripte, Interviews/Sprachstandserhebungen) auf die Struktur der Kapitel aus.

In Kapitel 4. werden die Feldtagebuchnotizen sowie die Unterrichtstranskripte in Bezug auf die erste Fragenstellung (I) analysiert, um die mehrsprachige Sprachpraxis aus der Perspektive der SprecherInnen und die daraus resultierenden Ausbauangebote auf der Makro-Ebene in den Blick zu nehmen.

Alle drei weiteren Analysekapitel beziehen sich schließlich auf die Mikro-Ebene, die sprachstrukturelle Auseinandersetzung mit Ausbauphänomenen, -Strategien und -Prozessen. Kapitel 5. bespricht in Anlehnung an Fragestellung (II) den Konstruktionsausbau. Dabei stehen Form-Inhalts-Paare unterschiedlicher Komplexität im Mittelpunkt, sowie vereinzelt auch sprach- bzw. kulturabhängiges Wissen.

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