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Identitätsdiskurs im deutsch-jüdischen Dialog

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Norbert Honsza and Przemysław Sznurkowski

Die Autoren erweitern mit diesem Buch die seit vielen Jahren geführte Debatte um die deutsch-jüdische Identität. In den letzten Jahren sind neue Forschungsansätze mit Nuancen und neuen Hypothesen entstanden. Die Publikation soll den seit vielen Jahren dauernden Diskurs zum Thema «Juden im deutschen Kulturraum» fortsetzen. Das Buch führt die Untersuchungen innerhalb dieser Publikationsreihe weiter und zeigt sowohl die Kontinuität als auch die Diskontinuität im deutsch-jüdischen Dialog auf.

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Vorwort

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Der vorliegende Sammelband ist eine Fortsetzung der 2013 veröffentlichten Publikation Deutsch-jüdische Identität. Mythos und Wirklichkeit. Ein neuer Diskurs?, die in der Reihe „Polnische Studien zur Germanistik, Kulturwissenschaft und Linguistik“ erschienen ist. Der Band konnte einen – für eine wissenschaftliche Veröffentlichung – beachtlichen Leseerfolg buchen. Somit haben sich die Herausgeber entschlossen, einen weiteren Band zur deutsch-jüdischen Problematik zu veröffentlichen. Die Initiative hat sowohl Zuspruch einiger Autoren des vorherigen Bandes gefunden als auch neue Mitarbeiter gewonnen. Hiermit möchten wir den Leser auf einige Beiträge aufmerksam machen, die den Leitfaden dieser Publikation ausmachen.

Hanni Mittelmann beschreibt in ihrem Aufsatz die vielfältigen Transformationen des deutsch-jüdischen Identitätsdiskurses in den letzten Jahren, die mit einem wandelnden Selbstverständnis Deutschlands als Einwanderungsland verbunden sind sowie mit einem Identitätsverständnis, das sich an der postmodernen Theorie einer hybriden, multikulturellen Identität orientiert.

Anregende Themen sprechen auch einige weitere Beiträge an, die sich mit der deutsch-jüdischen Identität im Spiegel unterschiedlicher sozialer Kontexte befassen. Der Band enthält u. a. Reflexionen über Identitätskonstruktionen am Beispiel der zeitgenössischen deutsch-jüdischen Literatur. Thematisiert werden u. a. historische und kulturelle Aspekte der sogenannten „negativen Symbiose“ der Deutschen und der Juden nach dem Zweiten Weltkrieg, die Vergangenheitsverarbeitung (insbesondere der Einfluss des Holocaust auf die Identitätskonstruktionen), das Verhältnis zu Tradition und Religion, die Kritik der aktuellen deutsch-jüdischen Beziehungen oder der Verhältnisse in der jüdischen Gemeinschaft.

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