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Translation Studies and Translation Practice: Proceedings of the 2nd International TRANSLATA Conference, 2014

Part 1

Series:

Edited By Lew N. Zybatow, Andy Stauder and Michael Ustaszewski

TRANSLATA II was the second in a series of triennial conferences on Translation and Interpreting Studies, held at the University of Innsbruck. The series is conceptualized as a forum for Translation Studies research. The contributions to this volume focus on humo(u)r translation, legal translation, and human-machine interaction in translation. The contributors also regard computer-aided translation, specialised translation, terminology as well as audiovisual translation and professional aspects in translation and interpreting.

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Verwendbarkeit von Sprachkorpora für die Übersetzung und für die Übersetzungsforschung (Olívia Seidl-Péch)

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Olívia Seidl-Péch, Budapest

Verwendbarkeit von Sprachkorpora für die Übersetzung und für die Übersetzungsforschung

Abstract: Herkömmliche Sprachkorpora bieten für Übersetzer/innen und für die Übersetzungsforschung neue nutzbare Möglichkeiten, trotz dass fast alle Informationen über W3 zugänglich sind. Das Web kann nicht als verlässliches Mittel betrachtet werden, da die Suchergebnisse nicht repräsentativ sind.

1. Benötigen Übersetzungsexperten (noch) Sprachkorpora?

Zwar haben Sprachkorpora jahrzehntelang die Anwendung neuer Hilfsmittel für die Übersetzung und für die Übersetzungsforschung ermöglicht, doch müssen wir nach der Verbreitung von online erreichbaren Suchkriterien die Frage stellen, ob Übersetzer/innen oder Übersetzungsforscher/innen Sprachkorpora noch immer benötigen.

Wir sind natürlich weiterhin der Auffassung, dass Korpora bei der Suche nach Wörtern und/oder Sätzen im Kontext, wie bei der Bestimmung der Wortfolge, bei der Auswahl von Synonymen oder Kollokationen, sowie bei dem Auszug von Fachausdrücken aus Paralleltexten nützlich sind. Die Frage lässt sich eher so formulieren, ob heutzutage Übersetzer/innen oder Übersetzungsforscher/innen auf herkömmliche Sprachkorpora verzichten könnten, da fast alle Informationen über W3 zugänglich sind, und verschiedene Suchmaschinen (z. B.: bing.com, mamma.com, google.com, yahoo.com) wie auch eine WebCorp Initiative (webcorp.org.uk) die Trefferquoten erhöhen.

1.1. Inwiefern ist das Web ein sinnvoll nutzbares Korpus?

Trotz hoher Echtzeit-Trefferquoten kann das Web nicht als verlässliches Mittel betrachtet werden, da die Suchergebnisse aus verschiedenen Gründen nicht vollständig und repr...

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