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Translation Studies and Translation Practice: Proceedings of the 2nd International TRANSLATA Conference, 2014

Part 1

Series:

Edited By Lew N. Zybatow, Andy Stauder and Michael Ustaszewski

TRANSLATA II was the second in a series of triennial conferences on Translation and Interpreting Studies, held at the University of Innsbruck. The series is conceptualized as a forum for Translation Studies research. The contributions to this volume focus on humo(u)r translation, legal translation, and human-machine interaction in translation. The contributors also regard computer-aided translation, specialised translation, terminology as well as audiovisual translation and professional aspects in translation and interpreting.

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Kollokationen in juristischen Fachtexten im Sprachenpaar Deutsch-Finnisch: Kulturspezifik und translatorisches Management (Annikki Liimatainen)

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Annikki Liimatainen, Universität Tampere

Kollokationen in juristischen Fachtexten im Sprachenpaar Deutsch-Finnisch: Kulturspezifik und translatorisches Management

Abstract: Jede Rechtsordnung verfügt über eigene Regeln und Rechtsnormen, die die Rechtssprache prägen, insbesondere im terminologischen und phraseologischen Bereich. Phraseologismen der Rechtssprache sind normbedingt und sprachspezifisch und stehen häufig nicht in einem 1:1-Äquivalenzverhältnis zueinander.

1. Einleitung

Die bevorzugten Sprachelemente der Rechtssprache sind nicht die Einzeltermini, sondern feststehende Wortverbindungen, deren juristisches Erfassen dem Übersetzer häufig Schwierigkeiten bereitet. Die wörtliche Übersetzung von Fachphraseologismen kann nicht selten zu unüblichen Formulierungen führen. Eine Übersetzung, die die Verwendung beispielsweise zielsprachlicher Kollokationen unterlässt, wird vom Rezipienten, der genaue Kenntnisse auf dem entsprechenden Fachgebiet besitzt, bewusst oder unbewusst als mangelhaft empfunden. Juristische Kollokationen stellen ein Übersetzungsproblem dar, weil sie erstens unter den phraseologischen Einheiten der Rechtssprache überwiegen und zweitens nicht nur einzeltextunabhängig, sondern auch sprachspezifisch sind und zudem häufig nicht in einem 1:1-Äquivalenzverhältnis zueinander stehen. Der vorliegende Beitrag verfolgt das Ziel, die Problematik juristischer Übersetzungen am Beispiel von Kollokationen im Sprachenpaar Deutsch-Finnisch aufzuzeigen.

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