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Translation Studies and Translation Practice: Proceedings of the 2nd International TRANSLATA Conference, 2014

Part 1

Series:

Edited By Lew N. Zybatow, Andy Stauder and Michael Ustaszewski

TRANSLATA II was the second in a series of triennial conferences on Translation and Interpreting Studies, held at the University of Innsbruck. The series is conceptualized as a forum for Translation Studies research. The contributions to this volume focus on humo(u)r translation, legal translation, and human-machine interaction in translation. The contributors also regard computer-aided translation, specialised translation, terminology as well as audiovisual translation and professional aspects in translation and interpreting.

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Zur praxisbezogenen Terminologiearbeit in der universitären translatorischen Ausbildung (Oľga Wrede / Jozef Štefčík)

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Oľga Wrede & Jozef Štefčík, Nitra

Zur praxisbezogenen Terminologiearbeit in der universitären translatorischen Ausbildung

Abstract: Der Beitrag präsentiert aufgrund einer empirischen Untersuchung den aktuellen Stand der Aufbereitung firmeninterner Terminologien ausgewählter slowakischer, international agierender Unternehmen und skizziert zugleich die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die translatorische Ausbildung.

1. Einleitung

Die Problematik der Terminologielehre sowie der Terminologiearbeit ist nach wie vor außerordentlich aktuell und wichtig. Dies hängt u. a. mit dem Bedürfnis einer wissensorientierten Gesellschaft zusammen, die neu gewonnenen Erkenntnisse in dem jeweiligen Fach zu systematisieren und zu verwalten, um die vielschichtige Fachkommunikation, die ihre geographischen bzw. Sprachgrenzen immer öfter überschreitet, zu ermöglichen sowie effektiv zu gestalten.

Als außerordentlich wichtig erscheint in diesem Zusammenhang, das terminologische Grundwissen wie auch die Grundlagen einer systematisch und kontinuierlich betriebenen Terminologiearbeit denjenigen SprachbenutzerInnen zu vermitteln, für deren Tätigkeit die Terminologie ausschlaggebend ist. Gemeint seien nicht nur TerminologInnen, sondern auch ÜbersetzerInnen, DolmetscherInnen, technische RedaktorInnen und all diejenigen, die sich mit der Schaffung einer konsistenten, systemorientierten und einheitlichen Terminologie auseinandersetzen, um eine reibungslose multilinguale Fachkommunikation zu gewährleisten. Untermauert sei diese These durch Trojanus (2009, 9), der einen einheitlichen und eindeutigen Gebrauch der Fachsprache (im engeren Sinne der Terminologie) für Gradmesser der Qualität von Fachübersetzungen hält.

Translationswissenschaft sowie Terminologielehre, die sich als empirische wissenschaftliche Disziplinen verstehen (vgl. House 2012; Holz-Mäntärri 1984; Prunč 2007), sind vor allem erfahrungs-...

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