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Akten des XIII. Internationalen Germanistenkongresses Shanghai 2015 – Germanistik zwischen Tradition und Innovation

Band 5

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Edited By Jianhua Zhu, Jin Zhao and Michael Szurawitzki

Der Band dokumentiert Sektionen aus dem Bereich Sprachdidaktik und Sprachvermittlung auf dem IVG-Kongress 2015. Er beginnt mit der Sektion «Sprachpflege und Sprachkritik als gesellschaftliche Aufgaben», darauf folgen die Sektionen «Wie kann man in der heutigen Zeit der Globalisierung die deutsche Sprache in der Welt (optimal) fördern?», «Inter- und Transkulturalität bei internationalen Kooperationen im Hochschulbereich: Schwerpunkt Deutsch als Fremdsprache» sowie «Lernplattformen zum virtuellen Lernen – was bringen sie für Lernen und Lehren und welche Chancen und Möglichkeiten für die internationale Germanistik». Die Sektion «Bedeutung und Vermittlung des Deutschen für die Fach- und Berufskommunikation weltweit» beschließt den Band.

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Englisch als Lingua Franca – Ein Glücksfall für das Deutsche? (Kai Rohs)

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Kai Rohs (Salaya, Thailand)

Englisch als Lingua Franca – Ein Glücksfall für das Deutsche?1

1. Einführung

Betrachtet man die herrschende Meinung in der DaF-Landschaft, und das gilt sowohl innerhalb als auch außerhalb Deutschlands, so wird die Vorherrschaft des Englischen oftmals nicht nur negativ, sondern regelrecht mit feindlichen Attitüden betrachtet, ganz im Sinne von Mühlhäusler (1996, S. 20), der das Englische eine „killer language“ nennt. Sollte aber vielleicht das Gegenteil richtig sein, tötet sich das Englische in seiner Funktion als lingua franca quasi selbst?2 Ganz in diesem Sinne bemerkt Crystal (2012, S. 140 f.): „When even the largest English-speaking nation, the USA, turns out to have only 20 per cent of the world’s English speakers, it is plain that no one can now claim sole ownership.”

Alleine daran zeigt sich schon, dass eine differenziertere Betrachtungsweise angebracht ist. In diesem Beitrag wird dementsprechend gefragt, inwieweit die Dominanz des Englischen ein glücklicher Umstand für das Deutsche sein könnte, insbesondere bei Betrachtung der Erkenntnisse der Tertiärsprachenforschung. Beispielhaft wird hier auf die Situation von Deutsch in Korea abgestellt, einem langjährigen Tätigkeitsfeld des Verfassers.

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