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Akten des XIII. Internationalen Germanistenkongresses Shanghai 2015 – Germanistik zwischen Tradition und Innovation

Band 6

Series:

Jianhua Zhu, Jin Zhao and Michael Szurawitzki

Der Band dokumentiert Sektionen aus dem Bereich Sprachdidaktik und Sprachvermittlung auf dem IVG-Kongress 2015. Er beginnt mit der Sektion «Kognition der Mehrsprachigkeit», darauf folgt die Sektion «Das Lernen und Lehren der deutschen Sprache in einer mehrsprachigen Welt: sprachpolitische Bedingungen und Ansätze». Die Sektion «Die Rolle des Sprachvergleichs beim Erwerb des Deutschen» beschließt den Band.

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Sprachvergleich bei Studierenden der Translationswissenschaft (Sabine Dengscherz)

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Sabine Dengscherz (Wien, Österreich)

Sprachvergleich bei Studierenden der Translationswissenschaft

Am Zentrum für Translationswissenschaft (ZTW) der Universität Wien sind alle Studierenden mehrsprachig. Sie wählen (mindestens) drei Arbeitssprachen, eine davon ist Deutsch. Im vorliegenden Beitrag wird analysiert, wie Studierende am ZTW Schreibsituationen in der L1 und in der L2 bewerten, wie sie auf die Ressource Mehrsprachigkeit zurückgreifen und Sprachvergleich als Strategie in ihr Sprachenrepertoire einbauen. Dabei werden Ergebnisse aus zwei empirischen Studien einbezogen: aus dem laufenden Projekt PROSIMS (Strategien für professionelles Schreiben in mehreren Sprachen)1 und einer Studie zur Mehrsprachigkeit am ZTW2.

1. Schreiben in der L1 vs. Schreiben in der L2

Eine wichtige Schlüsselqualifikation im BA-Studium „Transkulturelle Kommunikation“ am ZTW ist professionelles Schreiben in mehreren Sprachen. Inhalte müssen unter Berücksichtung entsprechender rhetorischer Anforderungen zielgruppenspezifisch und textsortenadäquat aufbereitet werden (cf. Dengscherz 2015b: 120). Dies fällt nicht in allen Arbeitssprachen gleich leicht oder schwer. Die folgenden Teilergebnisse aus der ersten Phase des Projekts PROSIMS basieren auf Äußerungen von Studierenden über ihr Schreiben in der L1 bzw. L2 Deutsch.

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