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Interkulturelle Kommunikation im Fremdsprachenunterricht Deutsch nach Englisch

Eine Pilotuntersuchung der Klassen 4–6 im Raum Poznań

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Nadja Zuzok

Das Buch untersucht den interkulturellen Aspekt im frühen Unterricht Deutsch als Fremdsprache, auch in Folge Deutsch nach Englisch an polnischen Grundschulen. Besonderes Augenmerk liegt auf dem pragmatisch-kommunikativen Gebiet. Ausgehend davon, dass Sprach- und Kulturvermittlung eng miteinander verknüpft sind, hat der Fremdsprachenunterricht nicht nur das Erlangen sprachlicher, sondern auch interkultureller Kompetenz, im Sinne kommunikativ-pragmatisch angemessenen Handelns, als Lehr- und Lernziel. Im Falle eines Unterrichts DaF im Kontext DnE ist es daher von Interesse, kulturvergleichend zu arbeiten. Die Autorin analysiert, welchen Einfluss das Englische als erste Fremdsprache auf den Unterricht Deutsch als zweite Fremdsprache in Bezug auf die Förderung interkultureller Kompetenz bei jüngeren Lernenden hat.

Die Arbeit wurde mit dem Internationalen Wendelin Schmidt-Dengler-Preis für hervorragende Arbeiten der Österreichischen Gesellschaft für Germanistik ausgezeichnet.

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II. Resümee und Ausblick

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II.  Resümee und Ausblick

Das Zusammenwachsen der Welt und das immer brüchigere werdende Nationalstaatenkonzept erfordern meines Erachtens nach ein Umdenken, auch und gerade im Fremdsprachenunterricht; dazu gehört meiner Meinung nach unabdinglich das Integrieren interkultureller Aspekte in den Unterricht. Interkulturelle Kompetenz hilft nicht nur, sich in der Fremdsprache, sondern sich allgemein in einer multikulturellen Welt zurechtzufinden, im Sinne des life long learnings.

Die vorliegende Doktorarbeit hat gezeigt, dass auf dem Gebiet der interkulturellen Didaktik, und speziell auf dem Anwendungsgebiet Deutsch nach Englisch, (in Polen) noch einiges an Forschung, und infolgedessen auch deren Umsetzung, zu leisten ist – auch bleibt an dieser Stelle die LehrerInnenausbildung zu erwähnen.

Entlang der Hospitationen und in den Gesprächen mit den unterrichtenden Lehrerinnen entstand teilweise der Eindruck, dass zwar die kommunikative Methode im Deutschunterricht angekommen ist, dass aber sowohl ihre Anwendung und Weiterführung als interkulturelles kommunikatives Kommunizieren nicht immer verbreitet ist. Die sehr großen Unterschiede unter den Lehrenden, wie sie ihren Ansatz umsetzen, welchen Ausmaßes ihre Motivation war, unter welchen Umständen sie unterrichten, wie viel Fremdsprache im Gegensatz zur Muttersprache verwendet wurde, war erstaunlich.

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