Show Less
Restricted access

Phraseologie als Schnittstelle von Sprache und Kultur I

Abgrenzungen – Sprach- und textvergleichende Zugänge

Series:

Edited By Zofia Berdychowska, Heinz-Helmut Lüger, Czesława Schatte and Grażyna Zenderowska-Korpus

Die Autoren untersuchen offene Probleme phraseologischer Abgrenzungen und konzentrieren sich auf sprach- und textvergleichende Ansätze. Phraseologie ist ein Forschungsfeld, das ständig erweitert und erneuert wird, sowohl bezüglich des Gegenstandsbereichs, der Untersuchungsmethoden und Zugänge als auch hinsichtlich der angestrebten Anwendungsbereiche der erzielten Ergebnisse. Die Beiträge in diesem Buch wie auch in Band II sind das Ergebnis eines internationalen Austausches zum Thema «Phraseologie als Schnittstelle von Lexik, Grammatik, Pragmatik und Kultur», organisiert an der Jagiellonen-Universität Kraków.

Show Summary Details
Restricted access

Verbsemantik und Verbverbindungen im Namibia–Deutschen im Vergleich zum Deutschland–Deutschen (Sabine Häusler)

Extract

Sabine Häusler, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Verbsemantik und Verbverbindungen im Namibia–Deutschen im Vergleich zum Deutschland–Deutschen

Abstract: The paper deals with a not widely studied variety of German – the German language in Namibia. Since the answer to the question of whether there is such a German variety as Namibia German or not depends on differences in grammar rather than simply on loan words, word formation and the differences in semantics in the field of Namibia German verbs are taken as examples for this study. It can be shown that there are several types of borrowings connected with re-formation processes – especially concerning prefixes and preverbs plus verb – so that Namibia German verbs, while often sounding like ordinary German, acquire different semantics and are therefore used differently in certain contexts.

Keywords: German variety of Namibia, language contact, minority language, semantic change, verb semantics, verbal meanings in constructions

1 Einleitung

Ein unter Germanisten oder Allgemeinen Sprachwissenschaftlern bisher1 wenig beachtetes Feld ist die Erforschung der deutschen Sprache in Namibia.2 So enthalten die beiden Standardwerke zu den nationalen und regionalen deutschen Varietäten von Ammon 1995 und 20043 nur Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol bzw. Deutschland, Österreich und die Schweiz, ebenso seine Studienbibliographie von 1997 – in selbiger von 1999 sind jedoch einige Einträge zum Deutschen in Deutsch-Südwestafrika/ Namibia verzeichnet. In Ammon 2015 (359–369) hat Namibia einen eigenen Artikel←163 | 164→ bekommen, der sich jedoch mehr mit der...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.