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Literarische Erinnerung an den Ersten Weltkrieg in Regionen Mitteleuropas

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Maria Gierlak, Malgorzata Klentak-Zablocka and Thorsten Unger

In verschiedenen Regionen Mitteleuropas bewirkte der Erste Weltkrieg eine Umwälzung größten Ausmaßes. Das Buch geht der Frage nach, wie sich der Erste Weltkrieg im kulturellen Gedächtnis dieser Regionen niederschlägt. Zu der Erfahrung der hier lebenden Menschen verschiedener Nationalitäten gehörte unter anderem, dass sie oft zwischen den Fronten standen oder gezwungen wurden, als Soldaten bei fremden Truppen zu kämpfen. Neben belletristischen Texten und Dichtung im engeren Sinne untersuchen die Autorinnen und Autoren auch Dokumente, Ego-Zeugnisse und Artefakte der materiellen Kultur als Träger der kollektiven Erinnerung.

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Die Zerschlagung der Integrationshoffnung des jüdischen Kriegsfreiwilligen in Ernst Tollers Die Wandlung (Thorsten Unger)

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Thorsten Unger (Magdeburg)

Die Zerschlagung der Integrationshoffnung des jüdischen Kriegsfreiwilligen in Ernst Tollers Die Wandlung

UNGER zeigt, wie Toller in Die Wandlung durch Sprache und Dramaturgie vorführt, dass des jüdischen Protagonisten Hoffnungen auf nationale Integration durch Opferbereitschaft im Krieg zum Scheitern verurteilt sind. Für seine Mitmenschen bleibt er der Fremde, dem zum Beispiel die Eheschließung mit der Tochter des Schollenbesitzers nicht gestattet wird.

Schlüsselbegriffe: Ernst Toller; Stationendrama; Juden im Ersten Weltkrieg; Dekonstruktion von Integrationshoffnungen

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