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Die «Wende» von 1989 und ihre Spuren in den Literaturen Mittelosteuropas

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Alicja Krauze-Olejniczak and Sławomir Piontek

Ein Vierteljahrhundert nach den demokratischen Transformationen in Mittel- und Osteuropa ziehen polnische, österreichische, deutsche, ungarische und tschechische Literaturforscher eine Zwischenbilanz über die Bedeutung dieser politischen, sozialen und kulturellen Veränderungen für die mitteleuropäische Literaturlandschaft. Die in diesem Band versammelten Stimmen gehen der Fragestellung aus unterschiedlichen Perspektiven nach: Sie ergründen sowohl die Folgen der «Wende» für das Literaturschaffen (neue poetische Verfahrensweisen und Gattungen, neue Themenbereiche, neue Identitätsentwürfe) als auch die Thematisierungen der «Wende» in den Werken der SchriftstellerInnen aus Mittel- und Osteuropa sowie der ehemaligen DDR.

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Die Stasi als Motiv in der (Wende-)Literatur (Elżbieta Tomasi-Kapral)

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Elżbieta Tomasi-Kapral

Die Stasi als Motiv in der (Wende-)Literatur

Abstract: Der vorliegende Artikel befasst sich mit der Analyse der Stasi-Bilder in den ausgewählten Werken der ost- und postostdeutschen Literatur. Das Ziel dieser Untersuchung ist es, die Unterschiede in der Herangehensweise der deutschen Autoren an diese facettenreiche Problematik hervorzuheben, die – so die Hauptthese des Beitrags – durch die politische Wende des Jahres 1989, aber auch durch die unterschiedlichen Erfahrungen der Schriftsteller bedingt sind. Den Gegenstand der Untersuchung bilden daher sowohl jene Prosawerke, die vor der Wende von den Vertretern der älteren Schriftstellergeneration geschrieben wurden, wie auch jene, die aus der „Nach-Wende-Perspektive“ zum Teil auch von sehr jungen Schriftstellern verfasst wurden. Da die Stasi als Motiv in der deutschen Literatur häufig vertreten ist, musste eine Auswahl der im Artikel zu behandelnden Werke getroffen werden. So werden jene Prosawerke der Analyse unterzogen, in denen die Stasi-Problematik als Hauptmotiv behandelt und nicht lediglich im Hintergrund der Handlung angedeutet wird.

The paper examines the images of the East German Ministry for State Security (Stasi) in selected works of East German and post-East German literature. The aim of this study is to emphasize differences in the approach of German authors to these multifaceted problems which – according to the main thesis of the article – are caused by the political turn of 1989, but also by the authors’ different experiences. The object of the study constitutes, hence, those prose works which were written before the Turn...

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