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Übersetzungskritisches Handeln

Modelle und Fallstudien

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Edited By Beate Sommerfeld, Karolina Kęsicka, Małgorzata Korycińska-Wegner and Anna Fimiak-Chwiłkowska

Die in diesem Buch versammelten Beiträge gehen der Frage nach einem zuverlässigen Maßstab für die sachgerechte Bewertung übersetzerischer Leistungen nach. Angesichts des sich in neuerer Zeit anbahnenden Wandels der Übersetzungslandschaft und in der sich als heterogene Theorielandschaft darbietenden Übersetzungskritik überprüfen die Autoren, inwiefern übersetzungskritische Modelle zur Qualitätssteigerung von Übersetzungen beitragen. Sie analysieren übersetzungskritische Ansätze aus der Perspektive des konkreten Übersetzungsfalls und heben dabei die Übersetzungskritik als ein komplexes Handlungsgefüge hervor.

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An inductive approach to translating German philosophy (Spencer Hawkins)

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Spencer Hawkins (Ankara)

An inductive approach to translating German philosophy

Abstract: A critical study of translation norms should be able to help translators if it is based on translation experience and on textual analysis—that is, phenomenological and descriptive. This theoretical model is “inductive” in that it incorporates a range of insights gained from working on translations and from reading translations. Both for reasons of linguistic history and of genre, the language of German philosophy works closely with untranslatable etymological figures. German language philosophy exhibits a higher degree of polysemy than its English counterpart. I propose translating such words differently by context, and presenting them in parentheses after each translation. I call this strategy “differential translation” since it differentiates words’ concrete and abstract meanings.

Keywords: hermeneutic translation, polysemy, German-English translation, phenomenology

Eine kritische Studie der Übersetzungsnormen soll auch Übersetzern helfen, wenn sie auf die Erfahrungen der Übersetzer und auf Textanalyse besteht – das heißt, wenn sie phänomenologische und deskriptive Wurzeln hat. Dieses theoretische Modell ist „induktiv“ insofern als es verschiedene Übersetzungen, so wie die Einsichten der Arbeit und der Lektüre der Übersetzungen in Betracht zieht. Aufgrund der Sprachgeschichte und der philosophischen Gattung geht die deutsche Philosophie viel mit etymologische Figuren um. Deutschsprachige Philosophie hat einen höheren Grad an vieldeutigen Wörtern als die englische. Ich schlage vor, dass solche Wörter mit kontextabhängigen Übersetzungen behandelt werden, und dass Quelltextwörter in Klammern gesetzt werden. Die Strategie nenne ich...

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