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Deutsch als Fremdsprache im Spannungsfeld zwischen Globalisierung und Regionalisierung

Series:

Pakini Akkramas, Hermann Funk and Salifou Traoré

Der Band vereint die Beiträge einer von der Deutschabteilung der Ramkhamhaeng-Universität Bangkok in Zusammenarbeit mit der Universität Hanoi organisierten Konferenz. Im Zeitalter der Globalisierung und der Intensivierung des Dialogs der Kulturen stehen die Studiengänge Internationale Germanistik und Deutsch als Fremdsprache zahlreichen Herausforderungen gegenüber. Die Beiträge diskutieren unter anderem die Frage, wie Deutschlernende sowohl sprachlich als auch kulturell auf den Einstieg ins Berufsleben vorbereitet werden können und welche Inhalte es zu diesem Zweck zu vermitteln gilt.

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Kopula oder keine Kopula? Das ist hier die Frage. Deutsche Kopulakonstruktionen mit sein aus der Perspektive des Thailändischen (Korakoch Attaviriyanupap)

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Korakoch Attaviriyanupap (Silpakorn University, Nakhon Pathom, Thailand)

Kopula oder keine Kopula? Das ist hier die Frage. Deutsche Kopulakonstruktionen mit sein aus der Perspektive des Thailändischen

Abstract: Das Verb sein ist im Deutschen syntaktisch polyfunktional und kategoriell ambig, weil es nicht nur als Kopula, sondern auch als Hilfsverb und Vollverb bezeichnet wird. Selbst als Kopula können mit sein verschiedene Strukturen und semantisch unterschiedliche Elemente verbunden werden. Darüber hinaus ist die Bestimmung der Funktion von sein als Kopulaverb noch umstritten. Während der Gebrauch von sein mit einem Nominal- oder Adjektivkomplement (z.B. sie ist meine Schwester; ich bin müde) stets als Kopulakonstruktion klassifiziert wird, lassen sich einige andere Konstruktionen nicht immer als Kopulakomplemente bezeichnen (vgl. etwa Anna ist in Prag, Mein Geburtstag ist nächste Woche, Die Tür ist geöffnet). Das Thailändische verfügt über zwei Kopulaverben und ein Positionsverb, die üblicherweise als Entsprechungen des dt. sein gelten. Die drei unterschiedlichen Formen fungieren jedoch ganz anders als sein. Im vorliegenden Beitrag werden anhand eines bidirektionalen thai-deutschen Korpus die sein-Konstruktionen und deren thailändischen Entsprechungen analysiert und ein Erklärungsmodell für Kopulakonstruktionen im Deutschen aus der Perspektive des Thailändischen dargestellt.

1. Einleitung

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