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Von der Scharia zum modernen Rechtsstaat

Unter besonderer Berücksichtigung der Haymatlozen

Alexandra Üner

Das Buch beschäftigt sich mit der türkischen Rechtsgeschichte, beginnend im Osmanischen Reich bis zur Entstehung des modernen türkischen Rechtswesens. Die Autorin untersucht dabei insbesondere die Mitwirkung emigrierter deutschsprachiger Juristen nach 1933, der sogenannten «Haymatlozen». Dadurch kann sie die Bedeutung der ausländischen Wissenschaftler für die Transformierung des Rechtswesens, die Neugestaltung der Rechtsordnung durch die Übernahme fremden Rechts sowie die Genese des modernen türkischen Rechtsstaates analysieren.

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Über das Buch

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Dieses Buch beschäftigt sich mit der türkischen Rechtsgeschichte, beginnend im Osmanischen Reich bis zur Entstehung des modernen türkischen Rechtswesens unter der Mitwirkung emigrierter deutschsprachiger Juristen nach 1933, der sogenannten Haymatlozen. Erste intensive Reformbestrebungen fanden unter den Osmanen in der sog. Tanzimat Ära statt. Die Neugestaltung der Rechtsordnung durch die Übernahme fremden Rechts wurde jedoch erst in der kemalistischen Republik erfolgreich umgesetzt. Das Wirken der ausländischen Wissenschaftler in der Türkei war für die Transformierung des Rechtswesens nicht unbedeutend. Ihr Schaffen hat schließlich zur Überwindung des islamischen Rechts beigesteuert und eine “Rechtsrevolution” eingeleitet.

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