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Theater als Dispositiv

Dysfunktion, Fiktion und Wissen in der Ordnung der Aufführung

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Edited By Lorenz Aggermann, Georg Döcker and Gerald Siegmund

Die Normen, Strategien und Regierungsformen des Theaters genauso kenntlich zu machen wie sein Ereignis, seinen Überschuss oder sein Scheitern – das ist die Herausforderung, die sich mit Michel Foucaults Dispositiv-Konzept für jede Betrachtung des Theaters stellt. Der Band «Theater als Dispositiv» versammelt Beiträge aus Philosophie, Soziologie, Theologie, Medien-, Film- und Theaterwissenschaft, die alle auf Foucault antworten, indem sie je unterschiedlich die Ordnung der Aufführung in ihrer historischen Dynamik, vor allem aber im Hinblick auf Dysfunktion, Fiktion und Wissen skizzieren. Das antike, das moderne und das zeitgenössische Theater finden darin ebenso ihren Auftritt wie die Illusion oder die Szenographie, Kleist und Kubrick, die Figur des Harlekins oder das Theater der Theorie.

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Biographien

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Dirk Baecker ist seit 2015 Professor für Kulturtheorie und Management an der Universität Witten/Herdecke, zuvor war er Professor für Kulturtheorie und Kulturanalyse an der Zeppelin-Universität Friedrichshafen. Studium der Soziologie und Nationalökonomie an der Universität Köln und der Universität Paris IX. Promotion bei Niklas Luhmann an der Universität Bielefeld; Habilitation ebendort.

Forschungsschwerpunkte: Soziologische Theorie, ökonomische Soziologie, Organisationsforschung und Management-Lehre. Publikationen: Wozu Theorie? Aufsätze, Berlin 2016; Kulturkalkül, Berlin 2014; Neurosoziologie. Ein Versuch, Berlin 2014; Beobachter unter sich – eine Kulturtheorie, Berlin 2013; Wozu Theater? Berlin 2013 sowie zahlreiche Artikel und Herausgeberschaften.

Christian Berkenkopf ist wissenschaftlier Mitarbeiter am Lehrstuhl für Dogmatik und Dogmengeschichte der Ruhr-Universität Bochum, wo er für das Lehrprojekt Die Ambiguität des Religiösen im Rahmen des BmBF-geförderten Projekts inStuDieS verantwortlich ist. Studium der Katholischen Theologie an der Ruhr-Universität Bochum; 2013 Promotion mit der Arbeit über den Sündebegriff, erschienen als Sünde als ethisches Dispositiv. Über die biblische Grundlegung des Sündenbegriffs, Paderborn 2013; weitere Veröffentlichungen: Wissen als Ambiguitätsphänomen – Überlegungen zur Wertschätzung von Pluralität in der Religion (in Vorbereitung); “keiner will’s, keiner braucht’s.” – Sind gentechnisch veränderte Pflanzen die Antwort auf die Welternährungskrise? In: Markus Demele und Michael Hartlieb(Hg.): Ethik der Entwicklung, Münster 2011, 81–97.

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