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Der bereicherungsrechtliche Nutzungsanspruch

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Genevieve Baker

Im Bereicherungsrecht wird bei der Rückabwicklung eines nichtigen, aber vollzogenen Vertrags die unrichtige Zuordnung der ausgetauschten Vermögensgüter in der Zeit zwischen Leistung und Rückabwicklung durch den Nutzungsanspruch gemäß § 818 Abs. 1, 1. Var. BGB ausgeglichen. Nach dem Gesetzeswortlaut kann der Ausgleich durch Herausgabe der konkret erzielten Erträge (Früchte) oder durch Wertersatz für den Gebrauchsvorteil geschehen. Die Autorin untersucht, in welchen Fällen eine Ertragsherausgabe zu erfolgen hat und wie in den übrigen Fällen der Gebrauchsvorteil zu ersetzen ist. Sie setzt sich hierbei unter anderem mit den allgemeinen bereicherungsrechtlichen Themen der Gewinnherausgabe, des Zuweisungsgehalts von Vermögensgütern und des objektiven Wertbegriffs auseinander.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit geht auf eine Anregung meines Doktorvaters, Prof. Dr. iur. Dr. rer. pol. Dres. h.c. Franz Jürgen Säcker, zurück, an dessen Institut für Deutsches und Europäisches Wirtschafts-, Wettbewerbs- und Regulierungsrecht ich während ihrer Anfertigung als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig war. Für die vielen ertragreichen zivilrechtlichen Diskussionen in dieser Zeit, die interessierte Betreuung der Dissertation und die sehr zügige Korrektur möchte ich Herrn Säcker ganz herzlich danken. Die Arbeit hat in hohem Maße von seiner besonderen Qualifikation als ein seinen Schülern zugewandter, die Gesamtsystematik des Zivil- und Wirtschaftsrechts stets im Blick behaltender und zugleich für Detailfragen aus jedem Rechtsbereich zu begeisternder Zivilrechtslehrer profitiert.

Prof. Dr. iur. Martin Schwab danke ich für die Erstellung des Zweitgutachtens und für seine gründliche Auseinandersetzung mit der Arbeit.

Für ihre vielfältige Unterstützung während meiner juristischen Ausbildung und insbesondere für die in das Korrekturlesen dieser Arbeit investierte Zeit und Mühe danke ich meinen Eltern. Ihnen ist die Arbeit gewidmet. ← 9 | 10 →

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