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Eine Rolle für die NATO out-of-area?

Das Bündnis in der Phase der Dekolonisierung 1949–1961

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Moritz Pöllath

Die out-of-area-Debatte der NATO wurde im untersuchten Zeitraum vom Ausgreifen des Kalten Krieges auf Afrika und Asien sowie von der Kolonialpolitik fünf ihrer Partnerstaaten erfasst. Die Debatte belastete das Bündnis und übte einen maßgeblichen Einfluss auf die Struktur der NATO aus: Artikel 4 des NATO-Vertrags erlangte dabei ebenso eine herausragende Bedeutung wie die Absicht der Kolonialmächte, die USA für ihre Ziele zu instrumentalisieren. Die Analyse der Allianz auf Basis multiarchivalischer Forschung, die Oral History-Projekte und Nachlässe von Politikern einschließt, trägt so zum Verständnis der Organisation bei – zumal der Aufgabenbereich der NATO bis heute zwischen den Polen regionaler Verteidigung und globaler Ordnungsfunktion schwankt.

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Moritz Pöllath studierte an der Universität zu Köln Anglo-Amerikanische Geschichte, Mittlere und Neue Geschichte sowie Anglistik. An der Hawai’i Pacific University spezialisierte er sich auf das Gebiet der Diplomacy and Military Studies. Seine Forschungsinteressen gelten der NATO, den internationalen Beziehungen sowie der außereuropäischen Geschichte Afrikas und Asiens.

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