Show Less
Restricted access

Leihmutterschaft in Deutschland

Rechtfertigen die Menschenwürde und das Kindeswohl ein striktes Verbot?

Series:

Roman Lammers

Dieses Buch gewährt einen Überblick über den historischen Werdegang, die medizinischen Grundlagen und die Regelungen zur Leihmutterschaft. Es wertet aktuelle entwicklungspsychologische Studien zum Wohlbefinden der auf diese Weise geborenen Kinder aus. Der Gesetzgeber begründet das strikte Verbot der Leihmutterschaft mit erheblichen Gefahren für das Kindeswohl und die Menschenwürde. Weil das Verfahren mit der Vorstellung bricht, dass die austragende Frau auch zur sozialen Mutter wird, sieht es sich in Gesellschaft und Politik ungemeinen Kontroversen ausgesetzt. Der Autor untersucht, ob die vom Gesetzgeber behaupteten erheblichen Gefahren für das Kindeswohl und die Menschenwürde tatsächlich bestehen und ob sie das geltende strikte Verbot der Leihmutterschaft verfassungsrechtlich rechtfertigen.

Show Summary Details
Restricted access

Zweiter Teil: Leihmutterschaft in der Gegenwart

Extract



A. Leihmutterschaft de lege lata

Dass die deutsche Rechtsordnung darauf ausgerichtet ist, Leihmutterschaften soweit wie möglich zu unterbinden, ist bereits hinreichend deutlich geworden. In diesem Teil der Arbeit soll genauer auf die geltenden rechtlichen Regelungen eingegangen werden: Welches Verhalten wird pönalisiert, welches gesetzlich nicht erfasst? Wie verhält es sich mit der Wirksamkeit von Leihmutterschaftsvereinbarungen? Und wie ist die Rechtslage in Fällen mit Auslandsbezug?

I. Restriktionen des Adoptionsvermittlungsgesetzes

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.