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Fachlexeme in Konstruktion

Linguistischer Beitrag zur Erkenntnisarbeit

Series:

Grzegorz Pawłowski

Dieses Buch liefert eine neue Erkenntnisperspektive zur Deutung und Untersuchung der Fachlexik. Grundlage dafür stellen die anthropozentrische Linguistik und der epistemologische Ansatz zur Semantik dar. Aus dieser Perspektive zeigt der Autor, wie Fachlexeme entstehen und was ihnen an Prinzipien, Motiven oder Prioritäten zugrunde gelegt wird, wenn darüber entschieden wird, ein bestimmtes Fachlexem zu konstruieren und dieses als Fachneologismus durchzusetzen. Die Untersuchung stützt sich dabei auf eine empirische Studie zu Fachneologismen aus dem Fachgebiet «Byzantinische Hymnographie und Musik».

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6. Synthetische Zusammenstellung der Ergebnisse der Reflexion zur Konstruktion von Fachlexemen

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Die zu Beginn dieser Arbeit gestellten Fragen: Ist es möglich zu erfahren, wie Fachlexeme konstruiert werden? Ist es möglich zu erfahren, worauf ihre Konstruktion wirklich gestützt ist? stellen den eigentlichen Anstoß zur Aufnahme der Reflexion zur Rekonstruktion der Erkenntnisakte dar. Das Ziel dieser Reflexion war, in Erfahrung zu bringen und empirisch nachzuweisen, wie ein konkreter Wortschöpfer, der im Begriff ist, ein Fachlexem zu konstruieren, seine Erkenntnisarbeit organisiert. Es war demnächst vorrangig, um herauszufinden, worauf seine Erkenntnisakte eigentlich beruhen, und zwar welche konkreten Objekte, Motive, Prinzipien und Prioritäten ihnen zugrunde gelegt werden, ehe die Entscheidung gefällt wird, ein neues Fachlexem zu konstruieren und dieses als Fachneologismus durchzusetzen.

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Zu diesem Zweck wurde zunächst ein Grundsatz formuliert, aus dem die Prinzipien der Erkenntnisarbeit abgeleitet wurden. Den Ausgangspunkt stellte hierfür der anthropozentrische Ansatz zur Linguistik dar. Aus diesem Rahmen wurde der eigentliche Erkenntnisgegenstand hervorgehoben und erläutert. Dazu gehören das Subjekt und die Objekte der Erkenntnisarbeit. Beim Subjekt der Erkenntnisarbeit handelt es sich konkret um Maciej Kaziński, der zugleich zu dem Forschungsobjekt der linguistischen Beobachtung erhoben wurde. Auf diese Weise verkörpert er ‚im wahrsten Sinne des Wortes‘ den Forschungsgegenstand des durchgeführten Forschungsvorhabens. Kaziński ist mithin das Objekt und das Subjekt par excellence.

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