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Die rechtliche Bindungswirkung des Vertrages über die Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen gegenüber Drittstaaten

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Andrea Struwe

Die Autorin untersucht, inwieweit einzelnen Regelungen des Vertrages über die Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen (NVV) auch außervertragliche Geltung zukommt. Der NVV sollte bei seiner Schaffung im Jahr 1968 einen Atomkrieg verhindern. Als Übergangslösung konzipiert, begründet der NVV nur für eine bestimmte Staatengruppe ein Kernwaffenverbot. Unter Art. VI NVV verpflichteten sich die Vertragsstaaten jedoch, zusätzlich einen eigenen – bislang fehlenden – Vertrag zur vollständigen Kernwaffenabrüstung zu begründen. Verschiedene Indizien lassen nun vermuten, dass einzelnen Vertragsinhalten auch außervertragliche Geltung zukommt. Eine solche hinterfragt die Autorin sowohl anhand des herkömmlichen völkerrechtlichen Rechtsquellenverständnisses als auch unter dem Gesichtspunkt gegenwärtiger Konstitutionalisierungsprozesse.

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Literaturverzeichnis

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Ahlström, Christer: United Nations Security Council Resolution 1540: non-proliferation by means of international legislation, in: SIPRI Yearbook 2007, S. 460 ff.(zitiert: Ahlström, SIPRI Yearbook 2007, 460).

Ahmed, Samina: Security Dilemmas of Nuclear-Armed Pakistan, in: 3rd World Q. 21, 5 (2000), S. 781 ff. (zitiert: Ahmed, 3rd World Q. 21, 5 (2000), 781).

Aiken, Frank: Can We Limit the Nuclear Club?, in: Bulletin of Atomic Scientists, Sept. 1961, S. 263 ff. (zitiert: Aiken, Bulletin of Atomic Scientists, Sept. 1961, 263).

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