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Handelsbilanzielle und körperschaftsteuerliche Aspekte der Sitzverlegung einer Europäischen Aktiengesellschaft (SE)

Profili contabili e fiscali (dell’IRES) del trasferimento di sede di una Società Europea (SE)

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Gudrun Dorothea von der Laage

Bei der grenzüberschreitenden Sitzverlegung der Europäischen Aktiengesellschaft (Societas Europaea – SE) wechselt das anwendbare Handelsbilanz- und Steuerrecht. Das Buch erörtert die sich dabei ergebenden Probleme beispielhaft an einer Sitzverlegung zwischen Deutschland und Italien. Bilanziell unterscheiden sich beide Rechtsordnungen sowohl im nationalen Bilanzrecht als auch in der Anwendung der IFRS, so dass die Frage aufkommt, wie der Wechsel zwischen den Bilanzierungsvorschriften europarechtlich erfolgen sollte. Steuerrechtlich wird die sogenannte «exit tax» Deutschlands und Italiens untersucht, die auch nach dem EuGH-Urteil «National Grid Indus» nicht abschließend geklärt ist. Hierbei erarbeitet die Autorin eine Systematik, bei der die Symmetrie zwischen Wegzug und Zuzug im Vordergrund steht.

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Vorwort

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Die Europäische Aktiengesellschaft entstand aus dem Bedürfnis der Mitgliedstaaten nach einer europaweit anerkannten Gesellschaftsform, wodurch insbesondere grenzüberschreitende Tätigkeiten vereinfacht werden sollten. Dafür wurde der Europäischen Aktiengesellschaft eine besondere Mobilität innerhalb Europas zuerkannt. Die vorliegende Arbeit widmet sich den weiterhin bestehenden Schwierigkeiten, die der Grenzübertritt einer Europäischen Aktiengesellschaft mit sich bringt, fokussiert dabei das Handelsbilanz- und das Steuerrecht und erörtert die Thematik am Beispiel eines Grenzübertrittes zwischen Deutschland und Italien.

Die Arbeit erfolgte im Rahmen eines Promotionsverfahrens unter gemeinschaftlicher Betreuung (sog. Cotutela) an den Rechtswissenschaftlichen Fakultäten der Universität zu Köln und der Università Cattolica del Sacro Cuore di Milano. Sie lag der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln im August 2015 im Promotionsverfahren vor. Für die Drucklegung wurde die Literatur – bis auf einzelne Ausnahmen – bis August 2015 berücksichtigt; die Gesetzeslage, die Rechtsprechung sowie ausgewählte Literaturbeiträge konnten bis Oktober 2016 Berücksichtigung finden.

Danken möchte ich zunächst meinen beiden Doktorvätern, Herrn Professor Dr. Joachim Hennrichs und Herrn Professor Dr. Dr. h.c. Giuseppe B. Portale, die mich nicht nur bei der Anfertigung der Dissertation, sondern generell in meiner wissenschaftlichen und beruflichen Entwicklung stets unterstützt haben. Herr Professor Hennrichs nahm mich schon als studentische Hilfskraft an seinem Lehrstuhl auf und begeisterte mich bereits früh für die Forschung und für den Blick „über den Tellerrand“. Ohne ihn hätte ich vermutlich...

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