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Venire contra factum proprium

Herkunft und Grundlagen eines sprichwörtlichen Rechtsprinzips

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Lisa Isola

Dieses Buch untersucht die Herkunft des Verbots von «venire contra factum proprium». Ausgehend von den mittelalterlichen «Brocardica» wird die Quellenbasis analysiert, auf welche der berühmte Satz vom verbotenen Selbstwiderspruch gestützt wurde. Die herangezogenen Quellen entstammen zum Großteil dem «Corpus Iuris Civilis» und enthalten in erster Linie «Fallrecht». Der Beitrag der Juristen des Mittelalters besteht im Auffinden des dahinterstehenden Wertungsgesichtspunktes sowie in der Ausbildung abstrakter Abgrenzungskriterien. Die Autorin vereint beide Aspekte in einem komplexen Ansatz, um zu einem besseren Verständnis der Grundlagen des Rechts beizutragen.

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Vorwort

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Die folgende Untersuchung stellt die gekürzte und in einigen Punkten überarbeite Fassung meiner Dissertation dar, die im Frühjahr 2014 abgeschlossen und im Herbst 2014 an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien angenommen wurde.

Ich danke Prof. Franz-Stefan Meissel besonders dafür, dass er mir während meiner Tätigkeit als Universitätsassistentin am Wiener Institut für Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte als Betreuer der Dissertation freie Hand gelassen hat, wissenschaftlich eigene Wege zu gehen und mir dennoch mit Rat und Tat zur Seite stand. Auch Institutsvorstand Prof. Nikolaus Benke war dankenswerterweise bereit, das Dissertationsprojekt in jeder Hinsicht zu unterstützen; so insbesondere auch durch die Aufnahme in die von ihm herausgegebene Reihe „Wiener Studien zu Geschichte, Recht und Gesellschaft“ des Peter Lang Verlages. Für stete Diskussionsbereitschaft und fördernde Kritik danke ich Prof. Johannes Platschek, Prof. Richard Gamauf und Prof. Peter E. Pieler. Ass.Prof. Verena Halbwachs gab mir zudem unzählige inhaltlich wichtige, oftmals auch richtungsweisende Anregungen und hat Kapitel für Kapitel sorgfältig durchgesehen. Prof. Philipp Scheibelreiter verdanke ich nicht nur Hilfestellung in philologischen Fragen, sondern auch beim Ausräumen der hin und wieder aufkommenden Selbstzweifel.

Darüber hinaus genoss ich auch Unterstützung außerhalb des Instituts, für die ich mich auf das Herzlichste bedanken möchte. Insbesondere bei Prof. Laurens Winkel von der Erasmus Universiteit Rotterdam für seine Gastfreundschaft und die anregenden Gespräche während meines Forschungsaufenthalts in Amsterdam; dar...

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