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Imama

Die Vervollständigung der Berufung

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Hamid Kasiri

Der vierte Band der Reihe «Lernweg zum Schia-Islam» widmet sich der «Imama». Der Autor illustriert den schiitischen Glauben hinsichtlich der Nachfolgerschaft des Propheten in Richtung der «Vervollständigung der Berufung». Der Verfasser reflektiert über die Inhalte des Koran und der Sunna, um Aufschlüsse über die Authentizität dieser Berufung zu generieren. Die hermeneutische Präsentation der religiösen Themen resultiert in einer nachhaltigen Begegnung mit dem Schia-Islam und seinen Glaubensfundamenten.

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2. Die Imama

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2. Die Imama

2.1. Das Glaubensfundament Imama

Imama ist ein Fundament des islamischen Glaubens, das nicht nachgeahmt werden darf. Sie soll von jedem Gläubigen idealerweise argumentativ verinnerlicht sein.33 Das bedeutet, dass die gläubigen Menschen gewaltfrei, selbstständig und ohne Zwang zu dieser Lehre gelangen, sodass sie auf Grundlage dieses Glaubensfundaments zur Gewissheit kommen.

Die Imama war sowohl während der Zeit des Propheten (s) als auch nach seinem Ableben die authentischste Quelle der Vergegenwärtigung der Offenbarung. Imama ist eine Art Vermittlung zwischen Gott und der Gemeinde. Sie ist in ihren Lehrentscheidungen unfehlbar, wie die des Prophetentums.34 Durch das Imama-Prinzip wurde die Offenbarung des Koran interpretiert. Insbesondere sein verborgener Sinn, den die Gläubigen selbst nicht verstehen können, wurde ins Licht gerückt.←35 | 36→

Dieser Grundpfeiler des schiitischen Glaubens meint:

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