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Subjunktionen im Mittelhochdeutschen

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Oksana Fofulit

Gegenstand dieser Untersuchung ist die Ermittlung und Beschreibung des Bestandes der mittelhochdeutschen Subjunktionen auf der Grundlage eines handschriftentreuen Textkorpus. Die Autorin analysiert und beschreibt die Funktionen der Subjunktionen, ihre Verteilung in Sprachraum, Zeit und Textart sowie ihre Herkunft und Entwicklung. So kann sie aufzeigen, welche der Subjunktionen absterben und welche neu aufkommen, wo es zu funktionalen Verschiebungen kommt und welche regionalen Unterschiede bei den Subjunktionen im Korpus beobachtbar sind.

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2.10.4 niur

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2.10.4 niur

niur ist im Korpus 3-mal zur Einleitung eines restriktiv-konditionalen Nebensatzes, nhd. ‚wenn nicht‘, nachweisbar. Die handschriftlich belegten Varianten sind nur, nůr.←149 | 150→

Stellung des restriktiv-konditionalen niur-Nebensatzes im Satzgefüge

Die Stellung des restriktiv-konditionalen niur-Nebensatzes im Satzgefüge zeigt die folgende Tabelle:

Tabelle 79: Stellung des restriktiv-konditionalen niur-NS im Satzgefüge

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