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Subjunktionen im Mittelhochdeutschen

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Oksana Fofulit

Gegenstand dieser Untersuchung ist die Ermittlung und Beschreibung des Bestandes der mittelhochdeutschen Subjunktionen auf der Grundlage eines handschriftentreuen Textkorpus. Die Autorin analysiert und beschreibt die Funktionen der Subjunktionen, ihre Verteilung in Sprachraum, Zeit und Textart sowie ihre Herkunft und Entwicklung. So kann sie aufzeigen, welche der Subjunktionen absterben und welche neu aufkommen, wo es zu funktionalen Verschiebungen kommt und welche regionalen Unterschiede bei den Subjunktionen im Korpus beobachtbar sind.

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Weitere Merkmale und Besonderheiten

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Hervorzuheben ist der Gebrauch von langest im Nebensatz (siehe z. B. den oben angeführten Beleg Spec 38r,5). Insgesamt ist langest im temporalen unz(e)-Nebensatz 4-mal belegt.

Gelegentlich, nämlich 7-mal, weisen temporale unz(e)-Nebensätze formelhafte Verwendung mit der Bedeutung ‚solange jemand lebt‘ auf:

ôvch ſol min vngewizzen hant. ir gelteſ ſelbe ſin êin pfant. daz ſiv daz ze wandel gebe. dazſ iv dîene vnz ich lebe. (III-0-V_Iw 7556)

Fast identisch sind die Belege mit unz(e) daz in V-1-U_Lands (vgl. auch die oben angeführten Belege Lands 21,22, Lands 15,13):

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