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Entstehung und Bedeutung des Landesverwaltungsgesetzes Schleswig-Holstein

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Philipp Eckert

Das 1968 in Kraft getretene Landesverwaltungsgesetz Schleswig-Holstein bildete die erste Kodifikation des Verwaltungsverfahrensrechts und wesentlicher Teile des materiellen Verwaltungsrechts in der Bundesrepublik Deutschland und war der Vorreiter des erst 1977 in Kraft getretenen Verwaltungsverfahrensgesetzes des Bundes. Der Autor untersucht die Wechselwirkung zwischen Bundes- und Landesgesetzgebung bei der Entstehung dieser Gesetze. Dabei arbeitet er die Bedeutung des Landesverwaltungsgesetzes anhand seiner Funktionen und insbesondere der Konkretisierung des Verfassungsrechts heraus. Schließlich zeigt die Untersuchung, dass Verwaltungsjuristen aus der Reichsverwaltung, die nach 1945 in Schleswig-Holstein ein Refugium fanden, das Landesverwaltungsgesetz maßgeblich mitprägten.

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Gespräch mit Jost-Dietrich Busch868 Jost-Dietrich Busch wurde am 29.04.1935 in Wilhelmshaven geboren. Nach be- standenem Abitur 1954 studierte er Rechtswissenschaften an den Universitäten Marburg, Kiel und Bonn und legte 1958 in Köln die Erste Juristische Staatsprü- fung sowie 1963 in Hamburg die Zweite Juristische Staatsprüfung ab. 1964 pro- movierte er dann an der Universität Marburg mit einer Dissertation zum Thema „Die Strafbarkeit der erfolglosen Teilnahme und die Geschichte des § 49a StGB“. Im selben Jahr trat er in den höheren Verwaltungsdienst des Landes Schleswig- Holstein ein und arbeitete fast ein Jahr am Entwurf eines Landesverwaltungs- gesetzes mit. Nach Abordnungen zum Kreis Oldenburg in Holstein von 1964 bis 1966 und zur Internationalen Atomenergie-Organisation in Wien von 1968 bis 1973 kehrte er ans Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein zurück und wurde zum Referatsleiter für Landesverfassung und Landesgesetzgebung sowie 1982 auch zum stellvertretenden Abteilungsleiter berufen. Zudem war er Vertreter des öffentlichen Interesses beim Verwaltungsgericht Schleswig und beim Oberverwaltungsgericht Lüneburg. Von 1992 bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand 1997 war er als Leiter des Referats für Kommunales Verfassungs- recht und als stellvertretender Leiter der Kommunalabteilung tätig. Neben seiner amtlichen Tätigkeit hat er umfangreiche Lehr- und Prüferaufgaben in der juristi- schen Ausbildung wahrgenommen und zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt. Seit 2008 ist er korrespondierendes Mitglied am Lorenz-von-Stein-Institut für Verwaltungswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Mit wem arbeiteten Sie bei Ihrem Eintritt in die Landesverwaltung 1964 zusammen? Ich bin im Februar 1964...

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