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Ehre auf Reisen

Die Hansetage an der Wende zum 16. Jahrhundert als Schauplatz für Rang und Ansehen der Hanse(städte)

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Maria Seier

Die Studie zeigt, wie hansische Tagfahrten durch Repräsentation und Zeremoniell zum Schauplatz von Rang und Ansehen wurden und sich die Kommunikation der Beteiligten um den Erhalt von Ehre drehte. Für Hansetage um 1500 liegen Reiserechnungen von Teilnehmern sowie Gesandtschaftsberichte vor, die das informelle Prozedere hansischer Verhandlungen beleuchten. Im Abgleich mit der Reichstagsforschung werden die begrifflichen Grundlagen gelegt, um dann auf Basis eines kommunikationsgeschichtlichen Zugangs die gegenseitigen Ehrenbezeugungen theoretisch zu fassen. Betrachtet werden Kleidung, Beherbergung, Spielleute, Ehrenweingaben, Gastmähler, Prozessionen und Sitzordnungen. Die Ehrsemantik bildete einen Orientierungsrahmen und sicherte in Zeiten schwach ausgebildeter Verfasstheit die Kohärenz nach innen sowie Wandelbarkeit in der politischen Kommunikation.

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1. Vorwort

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1.   Vorwort

Die vorliegende Arbeit behandelt eine Fragestellung, auf die ich bei meiner Recherche für das Europäische Hansemuseum Lübeck zum „Hansetag von 1518“ gestoßen bin, als mir über die vielen Fragen zum konkreten Ablauf eines solchen politischen Großereignisses die Leerstellen der Forschung deutlich wurden. Daher habe ich das Thema für meinen Masterabschluss erneut aufgegriffen und als Masterarbeit im Sommersemester 2015 am Historischen Institut der FernUniversität Hagen, Lehrgebiet Geschichte und Gegenwart Alteuropas, eingereicht. Für die Drucklegung wurde der Text geringfügig überarbeitet und durch neuere Literatur ergänzt.

Es ist mir eine angenehme Pflicht, den Personen zu danken, die mich bei Entwicklung und Ausarbeitung der Studie mit ihrem Interesse an der Sache und konstruktiven Anmerkungen unterstützt haben. An erster Stelle sind Prof. Dr. Felicitas Schmieder (Hagen) und Prof. Dr. Rolf Hammel-Kiesow (Lübeck) zu nennen, die mir in vielfältiger Weise mit Herz und Kopf hilfreich zur Seite standen. Weiterhin danke ich Prof. Dr. Stephan Selzer, der die Idee zur Veröffentlichung der Arbeit in der vorliegenden Form hatte. Ebenso möchte ich Dr. Florian Dirks für seine Unterstützung als Korrekturleser danken und darüber hinaus einer großen Zahl von Mitstudierenden, Freundinnen und Freunden sowie Bekannten.

Prof. Dr. Gerhard Fouquet als Herausgeber der Reihe E der „Kieler Werkstücke“ sowie dem Peter Lang Verlag danke ich für die Veröffentlichung der Arbeit in dieser Reihe, ebenso der Sparkassenstiftung...

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