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inklings – Jahrbuch für Literatur und Ästhetik

Die Inklings und der Erste Weltkrieg – Symposium 17. und 18. September in Aachen

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Edited By Dieter Petzold and Klaudia Seibel

«Inklings» nannte sich eine Gruppe von Schriftstellern und Geisteswissenschaftlern in Oxford, deren bekannteste Mitglieder J.R.R. Tolkien und C.S. Lewis waren. Die Inklings-Gesellschaft e.V. widmet sich seit 1983 dem Studium und der Verbreitung der Werke dieser und ihnen nahestehender Autoren sowie der Analyse des Phantastischen in Literatur, Film und Kunst allgemein. Ihre Jahrestagungen werden in Jahrbüchern dokumentiert. Dieser Band enthält elf Vorträge der Tagung «Die Inklings und der Erste Weltkrieg», die 2016 in Aachen stattfand, sowie vier weitere Beiträge und zahlreiche Rezensionen.

«Inklings» was the name of a group of Oxford scholars and writers; its best-known members were J.R.R. Tolkien and C.S. Lewis. The German «Inklings-Gesellschaft», founded in 1983, is dedicated to the discussion and dissemination of the works of these authors and of writers commonly associated with them and to the study of the fantastic in literature, film and the arts in general. The proceedings of the annual Inklings conferences are published in yearbooks. This volume contains eleven papers presented at the 2016 conference entitled «The Inklings and the First World War». In addition, there are four general articles and numerous reviews.

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Vorwort

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Das diesjährige Symposium der Inklings-Gesellschaft fand am 17. und 18. September 2016 in Zusammenarbeit mit der Bischöflichen Akademie des Bistums Aachen und der Deutschen Tolkien Gesellschaft im August-Pieper-Haus in Aachen statt. Das Thema, “Die Inklings und der Erste Weltkrieg”, nimmt Bezug zu einem wenig erfreulichen Jubiläum, denn 2016 jährte sich eine der längsten und furchtbarsten Schlachten des Ersten Weltkriegs, die Schlacht an der Somme, zum hundertsten Mal. Der Erste Weltkrieg erschütterte die Menschheit und hinterließ tiefe Spuren im Denken und Fühlen der Zeitgenossen. In ganz besonderem Maße trifft dies auf die Künstler und Schriftsteller zu: darunter auch J.R.R. Tolkien, der unter anderem an der Schlacht an der Somme teilnahm, und C. S. Lewis, der in der Schlacht bei Arras verwundet wurde.

Die Referate zu diesem Symposium, die in diesem Band dokumentiert sind, kreisen – mit durchaus unterschiedlichen Akzentsetzungen – um die Frage, in welcher Weise und mit welchen Konsequenzen die Kriegserlebnisse dieser beiden Autoren Eingang in ihre Werke gefunden haben. Das Problem ist keineswegs ein ‘akademisches’ (im pejorativen Sinn) oder ‘bloß biographisches’, denn es berührt die viel grundsätzlichere Frage nach dem Verhältnis zwischen Erfahrungswirklichkeit und Fiktion – und zwar in doppelter Hinsicht: zum einen den Schöpfungsakt betreffend (der Künstler und sein Werk), zum anderen die Rezeption (das Werk und seine Leser). Sie ist im Falle Tolkiens und Lewis’ besonders brisant, weil der Modus des ‘Fantastischen’, den beide pflegten und weiterentwickelten, ja einen engen Bezug zwischen...

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