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Der Psalter als ein Weg des Aufstiegs in Gregor von Nyssas «In inscriptiones Psalmorum»

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Augustinus Friedbert Weber

Das Buch untersucht Gregor von Nyssas Traktat «In inscriptiones Psalmorum». Dieser legt den Psalter als einen Meditationstext aus, der Gott suchende Menschen begleiten und über einen stufenweisen Aufstieg bis zur vollendeten Seligkeit führen will. Die Reihenfolge der Psalmen und ihre Gruppierung in fünf Bücher spiegeln einzelne Schritte und Etappen dieses Weges. Der Autor analysiert Gregors exegetische Arbeitsweise und legt eine Übersetzung des Traktats ins Deutsche vor. Eine hermeneutische Bilanz deutet den Kappadokier als einen Denker, der den christlichen Glauben im Kontext seiner Zeit in einer der philosophischen Vernunft gemäßen Weise erschließt.

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3 Übersetzung

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Abstract: The prerequisite for any interpretation that is worth its salt is a reliable and well executed translation. The vocabulary and Syntax of the Greek text of In inscriptiones Psalmorum are both difficult and demanding. The arduous access to the Greek text is manifest, as documented in this study, in the often divergent Latin, Modern Greek, Italian, English, French and German hitherto published translations. Different translation options are discussed and evaluated. Furthermore, it is evident how important and meaningful the text of the Septuagint was for Gregory’s exegesis. In order to illustrate this point, the author has added to the translation examples of Gregory’s textual reading.

3.0 Vorbemerkung

Die hier vorgelegte Übersetzung dokumentiert in deutscher Sprache unser Verständnis des griechischen Textes des Traktates In inscriptiones Psalmorum. Sie ist primär an der Ausgangssprache orientiert. Wir versuchen, den Wortlaut des griechischen Textes möglichst eng nachzuzeichnen, nehmen dabei aber auf die Idiomatik und das Stilempfinden der deutschen Sprache Rücksicht. Die Übersetzung soll verständlich und lesbar sein, ohne dabei ihren Charakter als sekundärer Ausdruck von Gedanken, die in einer anderen Sprache entwickelt worden sind, zu verleugnen.

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