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Der Psalter als ein Weg des Aufstiegs in Gregor von Nyssas «In inscriptiones Psalmorum»

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Augustinus Friedbert Weber

Das Buch untersucht Gregor von Nyssas Traktat «In inscriptiones Psalmorum». Dieser legt den Psalter als einen Meditationstext aus, der Gott suchende Menschen begleiten und über einen stufenweisen Aufstieg bis zur vollendeten Seligkeit führen will. Die Reihenfolge der Psalmen und ihre Gruppierung in fünf Bücher spiegeln einzelne Schritte und Etappen dieses Weges. Der Autor analysiert Gregors exegetische Arbeitsweise und legt eine Übersetzung des Traktats ins Deutsche vor. Eine hermeneutische Bilanz deutet den Kappadokier als einen Denker, der den christlichen Glauben im Kontext seiner Zeit in einer der philosophischen Vernunft gemäßen Weise erschließt.

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Vorwort

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Die hier vorgelegte Studie wurde von der Universität Wien 2016 als Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades eines Doktors der Katholischen Theologie angenommen. Für den Druck wurde sie nur geringfügig modifiziert.

Die Arbeit entstand im Rahmen meines klösterlichen Lebens und steht in seinem Dienst. Im Schlusskapitel seiner Regula schreibt Benedikt von Nursia: „Für den aber, der zur Vollkommenheit des klösterlichen Lebens eilt, gibt es die Lehren der heiligen Väter, deren Beobachtung den Menschen zur Höhe der Vollkommenheit führen kann.“1 Durch ein solches Wort ermutigt habe ich mich in langjährigem Bemühen der Psalter- und Psalmenexegese Gregors von Nyssa zugewandt. Möglich wurde diese Arbeit durch die Zustimmung meines Abtes Dr. Marianus Bieber OSB, meiner Mitbrüder in Niederaltaich und der Schwestern in Tettenweis, bei denen ich den Dienst eines Spirituals versehe. Sie haben mir die erforderliche Zeit eingeräumt und mich durch ihr Interesse angespornt.

Eine Dissertation braucht freilich auch eine kompetente wissenschaftliche Begleitung. In der Anfangszeit hat mich Prof. Dr. Dr. Dr. Hubertus Drobner bei meiner Annäherung an Gregor von Nyssa unterstützt. Später hat Prof. Dr. Ludger Schwienhorst-Schönberger die Betreuung übernommen und mir geholfen, Gregors Werk zur heutigen exegetischen und hermeneutischen Diskussion in Beziehung zu bringen.

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