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Shoot-Out-Klauseln

Radikale Trennungsverfahren im Gesellschaftsrecht

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Alexander Brockmann

Dieses Buch widmet sich umfassend den bisher nur wenig beachteten «Shoot-Out-Klauseln». Diese gesellschaftsinternen, ergebnisoffenen Verfahren dienen der radikalen Trennung von Gesellschaftern und erfreuen sich im angloamerikanischen Rechtsraum seit langer Zeit großer Beliebtheit. In Deutschland und Europa nahm ihr Bekanntheitsgrad erst in den letzten Jahren zu. Praktische Hinweise zu ihrer sachgerechten Umsetzung sind nur sporadisch vorhanden und umfassende Abhandlungen zu diesen Klauseln fehlen gänzlich. Der Autor schließt diese Literaturlücke. Er beleuchtet Ziele, Wirkungen sowie mögliche Risiken von Shoot-Out-Klauseln und untersucht ihre rechtliche Wirksamkeit im In- und Ausland. Zuletzt macht er die gefundenen Ergebnisse für die Klauselgestaltung nutzbar und stellt dem Rechtspraktiker umfangreiche Gestaltungshinweise zur Verfügung. Dieses Buch eignet sich damit auch als Handbuch für die Gestaltungspraxis.

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E. Wirksamkeit von Shoot-Out-Klauseln

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E.   Wirksamkeit von Shoot-Out-Klauseln

Die vorigen Ausführungen haben gezeigt, dass Shoot-Out-Klauseln zahlreiche positive Wirkungsweisen haben und daher für Gesellschafter eine erwägenswerte vertragliche Regelung darstellen können.

Dies gilt aber nur dann, wenn diese Klauseln auch rechtlich wirksam sind. Denn müssten die Parteien damit rechnen, dass ihre vertraglichen Vereinbarungen einer gerichtlichen Wirksamkeitskontrolle nicht standhalten, so ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie eine Statuierung gar nicht erst in Betracht ziehen.

Dann nützen auch alle positiven Aspekte, die die Klauseln mit sich bringen, wenig.

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