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Shoot-Out-Klauseln

Radikale Trennungsverfahren im Gesellschaftsrecht

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Alexander Brockmann

Dieses Buch widmet sich umfassend den bisher nur wenig beachteten «Shoot-Out-Klauseln». Diese gesellschaftsinternen, ergebnisoffenen Verfahren dienen der radikalen Trennung von Gesellschaftern und erfreuen sich im angloamerikanischen Rechtsraum seit langer Zeit großer Beliebtheit. In Deutschland und Europa nahm ihr Bekanntheitsgrad erst in den letzten Jahren zu. Praktische Hinweise zu ihrer sachgerechten Umsetzung sind nur sporadisch vorhanden und umfassende Abhandlungen zu diesen Klauseln fehlen gänzlich. Der Autor schließt diese Literaturlücke. Er beleuchtet Ziele, Wirkungen sowie mögliche Risiken von Shoot-Out-Klauseln und untersucht ihre rechtliche Wirksamkeit im In- und Ausland. Zuletzt macht er die gefundenen Ergebnisse für die Klauselgestaltung nutzbar und stellt dem Rechtspraktiker umfangreiche Gestaltungshinweise zur Verfügung. Dieses Buch eignet sich damit auch als Handbuch für die Gestaltungspraxis.

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Einleitung und Gang der Untersuchung

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„Ehen, aus leidenschaftlicher, blinder Liebe geschlossen, geraten selten“1, wusste einst schon Karl Julius Weber und zeigte damit, dass er nicht nur ein Mensch mit Humor, sondern durchaus auch ein nüchterner Realist war.

Ob die letztgenannte Eigenschaft des Schriftstellers und Satirikers seinem Studium der Rechtswissenschaften geschuldet war, entzieht sich dem Wissen des Verfassers.

Fakt jedoch ist, dass sein Ausspruch wohl damals wie heute Gültigkeit beanspruchen kann.

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